Misericórdia
A misericórdia de Deus é eterna e inesgotável. Ele se compadece dos que sofrem, perdoa os arrependidos e derrama graça sobre os que não merecem. Grande é a sua fidelidade.
A misericórdia de Deus
Quem é Deus como tu, que perdoa a iniquidade? Ele se deleita em ter misericórdia e não retém a ira para sempre.
Wer ist solch ein Gott wie du, der dem Rest seines Eigentums die Schuld vergibt und die Vergehen verzeiht! Du hältst nicht für immer an deinem Zorn fest, denn du liebst es, gnädig zu sein.
Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David. Es entstand, als der Prophet Natan zu ihm kam, nachdem David mit Batseba geschlafen hatte.
Denk an dein Erbarmen, Jahwe, und an die Beweise deiner Gunst, denn sie waren immer schon da. Denk nicht an meine Jugendsünden und an meine Vergehen! Denk nur in deiner Liebe an mich; tu es, weil du gütig bist, Jahwe.
Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel.
Aus der Tiefe rief ich dich, Jahwe. Herr, höre mich doch! Sei bitte nicht taub für mein Flehen!
Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in der Tiefe meines inneren Seins. In der großen Versammlung habe ich von deiner Treue und Hilfe erzählt, hab deine Gnade und Wahrheit nicht unterdrückt.
Nur Güte und Liebe verfolgen mich jeden Tag, und ich kehre für immer ins Haus Jahwes zurück.
Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich Jahwe über jeden, der ihn respektvoll ehrt.
Graça e perdão
Onde o pecado abundou, superabundou a graça. Deus convida todos ao arrependimento e promete perdão total aos que confessam.
Doch die Begnadigung ist nicht nur das Gegenstück zu Adams Übertretung. Denn wenn die Übertretung eines Einzelnen allen anderen den Tod brachte, so wird das durch die Gnade Gottes mehr als aufgewogen. Denn sie alle sind durch die Gnade eines einzigen Menschen, Jesus Christus, überaus reich beschenkt.
Heißt das nun, dass wir einfach weiter sündigen, weil wir nicht mehr unter der Herrschaft des Gesetzes, sondern unter der Gnade stehen? Auf keinen Fall!
Aber Gott ist reich an Erbarmen und hat uns seine ganze große Liebe geschenkt und uns mit dem Christus lebendig gemacht – ja, auch uns, die durch ihre Verfehlungen tot für ihn waren. – Aus reiner Gnade seid ihr gerettet!
Doch er sagte zu mir: "Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft ist gerade in den Schwachen mächtig." Jetzt bin ich sogar stolz auf meine Schwachheit, weil so die Kraft von Christus auf mir ruht.
Wer seine Sünden verheimlicht, dem geht es nicht gut. Doch wer sie bekennt und von ihnen lässt, über den erbarmt sich Gott.
Der Gottlose verlasse seinen Weg, der Schurke seine schlimmen Gedanken! Er kehre um zu Jahwe, damit er sich seiner erbarmt, zu unserem Gott, denn er ist im Verzeihen groß!
Und trotzdem wartet Jahwe darauf, euch gnädig zu sein. Um sich über euch zu erbarmen, zeigt er seine Macht, denn Jahwe ist ein Gott des Rechts. Wohl denen, die auf sein Eingreifen vertrauen!"
Misericórdia e compaixão
Misericórdia quero e não sacrifício. Deus nos chama a ser misericordiosos como Ele é, perdoando e acolhendo o próximo.
Nun geht, und denkt darüber nach, was das bedeutet: 'Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer!' Dann versteht ihr auch, dass ich nicht gekommen bin, die Gerechten zu rufen, sondern die Sünder."
Dann kam Petrus zu Jesus und fragte: "Herr, wie oft darf mein Bruder gegen mich sündigen, und ich muss ihm vergeben? Siebenmal?" "Nein", antwortete Jesus, "nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzig Mal.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben.
Doch weil du sehr barmherzig bist, hast du sie nicht beseitigt und sie nicht verlassen. Denn du bist gnädig und voller Erbarmen.
Wohl dem, der gütig ist und leiht, der sich ans Recht hält in seinem Geschäft!
Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, ja, lass gelingen, was wir tun!
Acessar a misericórdia
Cheguemos com confiança ao trono da graça. Ali encontramos misericórdia e graça para socorro no tempo oportuno.
Darum wollen wir mit Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, damit wir Gnade und Erbarmen finden und seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen.
Weil Gott uns solches Erbarmen geschenkt hat, Geschwister, ermahne ich euch nun auch, dass ihr euch mit Leib und Leben Gott als lebendiges und heiliges Opfer zur Verfügung stellt. An solchen Opfern hat er Freude, und das ist der wahre Gottesdienst.
Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einen und einzigartigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn ihr habt das Vorrecht, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.
Hiskija schickte Boten mit Briefen durch ganz Israel und Juda, auch an die Stämme Efraïm und Manasse. Er lud sie ein, zum Haus Jahwes nach Jerusalem zu kommen, um Jahwe, dem Gott Israels, das Passafest zu feiern. Der König hatte sich mit den verantwortlichen Männern und der ganzen Versammlung in Jerusalem beraten, ob sie das Passa nicht einen Monat später feiern sollten, denn sie konnten es nicht rechtzeitig tun, weil sich nicht genügend Priester geheiligt hatten und das Volk noch nicht nach Jerusalem gekommen war. Der Plan gefiel dem König und der ganzen Versammlung. So fassten sie also den Beschluss, durch ganz Israel von Dan bis Beerscheba einen Aufruf ergehen zu lassen, um Jahwe, dem Gott Israels, das Passa in Jerusalem zu feiern. Denn sie hatten es lange Zeit nicht vollzählig gefeiert, wie es vorgeschrieben war.
So zogen die Eilboten mit den Briefen des Königs und seiner führenden Männer durch ganz Israel und Juda. Wie der König es ihnen aufgetragen hatte, riefen sie aus: "Ihr Leute von Israel, kehrt um zu Jahwe, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels! Dann wird er sich auch euch zuwenden, den Übriggebliebenen, die dem Zugriff der Könige von Assyrien entkommen sind. Seid nicht wie eure Väter und Brüder, die Jahwe, dem Gott eurer Vorfahren, untreu geworden sind, sodass er sie zu einem Bild des Entsetzens machte, wie ihr seht. Seid nicht so stur wie eure Väter! Reicht Jahwe die Hand und kommt zu seinem Heiligtum, das er für alle Zeiten geheiligt hat, und dient Jahwe, eurem Gott, damit er die Glut seines Zorns von euch abwendet. Wenn ihr zu Jahwe umkehrt, werden auch eure Brüder und Kinder Erbarmen finden bei denen, die sie verschleppt haben, und sie werden in euer Land zurückkehren. Denn Jahwe, euer Gott, ist gütig und barmherzig und wird sich nicht von euch abwenden, wenn ihr zu ihm umkehrt."
Die Eilboten zogen von Stadt zu Stadt durch das Gebiet von Efraïm und Manasse bis nach Sebulon. Doch man lachte sie aus und verspottete sie. Doch einige Männer aus den Stämmen Ascher, Manasse und Sebulon demütigten sich und kamen nach Jerusalem. Auch in Juda bewirkte Gott, dass alle einmütig dem Aufruf des Königs und der Oberen folgten, den diese nach dem Gebot Jahwes erlassen hatten. So versammelte sich eine große Menge Menschen in Jerusalem, um das Fest der ungesäuerten Brote im Mai zu feiern. Es war eine ungewöhnlich große Versammlung. Zuerst beseitigten sie alle Altäre, die in Jerusalem standen, auch die Räucheraltäre, und warfen sie in den Kidronbach.
Am 14. Mai schlachteten sie die Lämmer für das Passa. Die Priester und Leviten hatten sich geschämt und sich diesmal geheiligt und Brandopfer in das Haus Jahwes gebracht. Sie standen jetzt auf ihrem Posten, wie es das Gesetz von Mose, dem Mann Gottes, vorschreibt, und die Priester sprengten das Blut, das die Leviten ihnen brachten, an den Altar.
Weil viele in der Versammlung sich nicht geheiligt hatten, schlachteten die Leviten die Passalämmer für alle, die nicht rein waren, damit die Lämmer Jahwe geweiht werden konnten. Denn ein großer Teil des Volkes, viele aus Efraïm und Manasse, Issachar und Sebulon hatten sich nicht gereinigt und aßen das Passamahl nicht so, wie es vorgeschrieben war. Darum betete Hiskija für sie: "Jahwe, du gütiger Gott! Vergib jedem, der dich, den Gott seiner Väter, von ganzem Herzen sucht, auch wenn er selbst nicht der Reinheit des Heiligtums entspricht." Jahwe erhörte Hiskija und ließ das Volk gesund bleiben.
Die in Jerusalem versammelten Israeliten feierten sieben Tage lang voller Freude das Fest der ungesäuerten Brote. Tag für Tag sangen die Priester und Leviten für Jahwe, begleitet von den Instrumenten, die zum Lob Jahwes bestimmt waren.
Hiskija bedankte sich herzlich bei den Leviten, die großes Verständnis für die Verehrung Jahwes bewiesen hatten. Als dann die sieben Tage des Festes zu Ende waren, an denen sie Freudenopfer brachten und Jahwe, den Gott ihrer Väter, priesen, beschloss die ganze Versammlung, noch weitere sieben Tage zu feiern. Auch diese Woche machten sie zu einem Freudenfest. König Hiskija von Juda hatte der Versammlung dazu 1.000 junge Stiere und 7.000 Schafe gespendet. Auch die Oberen hatten 1.000 junge Stiere und 10.000 Schafe gegeben. Von den Priestern hatten sich sehr viele geheiligt. So freute sich die ganze Versammlung: das Volk von Juda, die Priester und Leviten und alle, die aus den Stämmen Israels gekommen waren sowie die Fremden, die von dort mitgekommen waren oder in Juda wohnten. In ganz Jerusalem herrschte große Freude, denn seit der Zeit von König Salomo Ben-David hatte es so etwas in Jerusalem nicht mehr gegeben. Dann erhoben sich die Priester, die Nachkommen Levis, und segneten das Volk. Ihr Rufen wurde erhört, ihr Gebet drang bis in Gottes heilige Wohnung im Himmel.
Er sagt: "Wenn ein Mann seine Frau verstößt und sie geht von ihm weg und wird die Frau eines anderen, darf sie dann wieder zu ihm kommen? Würde dieses Land nicht ganz und gar entweiht? Doch du hast viele Liebhaber gehabt! Und du willst zu mir zurück?", spricht Jahwe. "Schau doch die kahlen Höhen an: Wo trieb man es noch nicht mit dir? An allen Wegen hast du auf sie gewartet wie ein Nomade in der Wüste. Dein Huren hat das Land entweiht und deine Bosheit ebenfalls. Darum fiel auch kein Regen im Herbst und auch im Frühjahr nicht. Doch du hattest die Stirn einer Hure, du wolltest dich nicht schämen. Jetzt freilich rufst du mir zu: 'Du bist doch mein Vater, mein Freund aus meiner Jugendzeit! Willst du denn ewig böse und immer nachtragend sein?' Ja, so hast du geredet und Böses getan und hast dich durchgesetzt."
Als König Joschija regierte, sagte Jahwe zu mir: "Hast du gesehen, was Israel, diese treulose Frau, getan hat? Sie ist auf jede Anhöhe gestiegen, hat sich unter jeden grünen Baum gelegt und sich dort mit anderen eingelassen. Ich dachte: 'Wenn sie genug davon hat, wird sie wieder zu mir zurückkehren.' Aber sie kam nicht zurück. Und ihre treulose Schwester Juda sah zu. Ich gab Israel, dieser treulosen Frau, deshalb den Scheidebrief und schickte sie weg. Doch ihre treulose Schwester Juda schreckte das nicht ab. Sie ließ sich selbst mit anderen ein. So kam es, dass sie durch ihre leichtfertige Unmoral das Land entweihte. Mit Steinmalen und Holzfiguren hat sie Ehebruch getrieben. Und nach all dem ist Juda, die treulose Schwester, immer noch nicht mit ihrem ganzen Herzen zu mir zurückgekehrt. Es war nur geheuchelt, spricht Jahwe."
Weiter sagte Jahwe zu mir: "Das abtrünnige Israel steht gerechter da als das treulose Juda. Geh und rufe folgende Worte in Richtung Norden:
'Du treuloses Israel, kehre zurück!', spricht Jahwe. 'Ich blicke nicht mehr finster auf dich, denn ich bin gütig', spricht Jahwe. 'Ich werde nicht ewig nachtragend sein. Doch du musst deine Schuld einsehen: Du hast Jahwe, deinem Gott, die Treue gebrochen und bist fremden Göttern nachgelaufen. Unter jedem grünen Baum hast du es getan, aber auf meine Stimme hast du nicht gehört', spricht Jahwe."
"Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder!", spricht Jahwe, "denn ihr gehört doch zu mir! Ich hole euch, einen aus einer Stadt und zwei aus einer Sippe, und werde euch nach Zion bringen. Dann werde ich euch Hirten geben, die nach meinem Herzen sind. Sie werden euch hüten mit Einsicht und Verstand." Weiter sagte Jahwe: "Wenn ihr euch dann im Land wieder vermehrt und fruchtbar seid, wird man nicht mehr nach der Bundeslade Jahwes fragen. Sie wird keinem mehr in den Sinn kommen, niemand denkt mehr an sie, und keiner vermisst sie. Man stellt auch keine neue wieder her. Dann wird man Jerusalem als Jahwes Thron bezeichnen, und alle Völker werden sich dort versammeln, weil Jahwes Name Jerusalem erfüllt. Und sie werden nicht mehr dem Trieb ihres bösen Herzens folgen. Dann werden die Leute von Juda sich mit denen von Israel zusammenschließen. Miteinander werden sie aus dem Land im Norden in das Land zurückkehren, das ich euren Vorfahren als bleibenden Besitz gegeben habe."
"Ich war entschlossen, dir die Ehrenstellung eines Sohnes zu geben, dazu ein wunderschönes Land, den herrlichsten Besitz, den die Völker nur kennen. Ich dachte, ihr würdet mich nun Vater nennen, euch nie wieder abwenden von mir. "Doch wie eine Frau ihren Mann betrügt, so habt ihr mir die Treue gebrochen, Volk Israel", spricht Jahwe.
Auf kahlen Höhen hört man eine Stimme, ein Weinen, ein Flehen der Israeliten. Sie haben ihren Weg verfehlt und Jahwe, ihren Gott, vergessen. "Kehrt doch um, ihr abtrünnigen Kinder! Ich will eure Untreue heilen!" "Hier sind wir, Jahwe, wir kommen zu dir; denn du bist unser Gott. Ja, es war alles Betrug, was von den Hügeln her kam, das Toben auf den Bergen. Ja, die Rettung Israels kommt nur von Jahwe, unserem Gott. Der schändliche Götze hat alles gefressen, was unsere Väter erarbeitet haben: ihre Schafe und Rinder, ihre Söhne und Töchter. Es geschah von unserer Jugend an. Wir liegen in unserer Schmach und unsere Schande bedeckt uns. Wir haben uns versündigt an Jahwe, unserem Gott, wir und unsere Väter, von unserer Jugend an bis jetzt. Wir haben nicht auf ihn gehört, auf Jahwe, unseren Gott."