1 Und es verdross Jona sehr, und er wurde zornig. 2 Und er betete zu dem HERRN und sprach: Ach, HERR! War das nicht mein Wort, als ich noch in meinem Land war? Darum kam ich zuvor, indem ich nach Tarsis entfloh; denn ich wusste, dass du ein gnädiger und barmherziger Gott4,2 El bist, langsam zum Zorn und groß an Güte, und der sich des Übels gereuen lässt. 3 Und nun, HERR, nimm doch meine Seele von mir; denn es ist besser, dass ich sterbe, als dass ich lebe. 4 Und der HERR sprach: Ist es recht, dass du zürnst?
10 Und der HERR sprach: Du erbarmst dich des Wunderbaumes4,10 Eig. Du lässt es dir leid sein um den Wunderbaum, um den du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zugrunde ging; 11 und ich sollte mich Ninives, der großen Stadt, nicht erbarmen, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh?