1 Als Israel jung war, da liebte ich es, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen. 2 Sooft sie11,2 nämlich die Propheten ihnen riefen, gingen sie von ihrem Angesicht weg: Sie opferten den Baalim und räucherten den geschnitzten Bildern. 3 Und ich, ich gängelte Ephraim, – er nahm sie auf seine Arme – aber sie erkannten nicht, dass ich sie heilte. 4 Mit Menschenbanden zog ich sie, mit Seilen der Liebe; und ich wurde ihnen wie solche, die das Joch auf ihren Kinnbacken emporheben11,4 d.h. zur Erleichterung lüpfen, und sanft gegen sie, gab ich ihnen Speise.
8 Wie sollte ich dich hingeben, Ephraim, dich überliefern, Israel? Wie sollte ich dich wie Adama machen, wie Zeboim dich setzen? Mein Herz hat sich in mir umgewendet, erregt sind alle meine Erbarmungen. 9 Nicht will ich ausführen die Glut meines Zorns, nicht wiederum Ephraim verderben; denn ich bin Gott11,9 El und nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte, und ich will nicht in Zornglut kommen.