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João 2

1 Zwei Tage später fand eine Hochzeit statt zu Kana in Galiläa.Kana lag etwa 5 km nordwestlich von Nazaret. Nathanael war dorther gebürtig (21,2). Die Mutter Jesu war dabei zugegen, 2 und auch Jesus wurde mit seinen Jüngern zu der Hochzeit eingeladen. 3 Als es an Wein mangelte, sprach die Mutter Jesu zu ihm: "SieDie Angehörigen des Bräutigams, die die Hochzeit ausrichteten. haben keinen Wein mehr." 4 Jesus antwortete ihr: "Was willst du von mir?Die Anrede, "Weib, Frau (γυναι)" ist im Deutschen nicht gebräuchlich und fällt deshalb am besten weg, ebenso wie die Anrede "Männer" in ανδρες Αθηναιοι;Apg 17:22vgl. auch Apg 2:14,22. Noch ist meine StundeHelfend einzutreten. nicht gekommen." 5 Seine Mutter sprach zu den Dienern: "Was er euch sagt, das tut!" 6 Nun standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, die nach jüdischer Sitte zur ReinigungDer Hände und der Gefäße. bestimmt waren, und von denen jeder zwei oder drei MaßWörtlich: Metreten. Der attische Metretes enthielt über 39 Liter. fassen konnte. 7 Jesus befahl den Dienern: "Füllt die Krüge mit Wasser!" Sie füllten sie bis zum Rand. 8 Dann sprach er weiter: "Schöpft jetzt etwas aus und bringt es dem Tafelmeister!"Dieser hatte die Sorge für die Ausrichtung des ganzen Mahles und war auch der Vorkoster der Speisen und Getränke. Sie brachten’s ihm. 9 Als aber der Tafelmeister das nun in Wein verwandelte Wasser kostete, ohne zu wissen, woher es kamEr war also beim Schöpfen nicht zugegen. nur die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wußten davon , da ließ der Tafelmeister den Bräutigam rufen 10 und sprach zu ihm: "Jeder setzt seinen Gästen zuerst den guten Wein vor, und erst dann, wenn sie berauscht sind,So daß sie die Güte des Weins nicht mehr würdigen können. gibt er den minderwertigen. Du hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten."Der Tafelmeister gibt seiner Überraschung durch ein leichtes Scherzwort Ausdruck.11 So tat Jesus zu Kana in Galiläa sein erstes Wunderzeichen. Dadurch offenbarte er seine Herrlichkeit, und seine Jünger wurden gläubig an ihn.

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