2 Denn wer in einer Sprache14,2: Sprache. Bei der Sprachenrede im Neuen Testament handelt es sich um das Gottesgeschenk, eine nicht erlernte Fremdsprache bei völliger Selbstkontrolle aktiv sprechen zu können, wie die nachfolgenden Verse deutlich machen (siehe auch Apostelgeschichte 2,1-21). redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Niemand versteht ihn. Was er durch Geisteswirkung redet, bleibt ein Geheimnis. 4 Wer in einer Sprache redet, hat nur selbst etwas davon,14,4: hat nur selbst etwas davon. Er wurde dadurch, dass er verstand, was er sagte, "erbaut". Auch die Gemeinde konnte nur "erbaut werden", wenn sie verstand, was gesagt wurde (Vers 5). Von der Fähigkeit an sich hat man nichts. wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.
14 Denn wenn in ich einer Sprache bete, betet mein Geist, aber meine Aussage bringt keine Frucht. 15 Was soll ich nun tun? Ich will mit dem Geist beten, aber auch mit meinem Verstand; ich will mit dem Geist singen, aber auch mit meinem Verstand.