3 Du sollst20,3 sollst Du sollst nicht (oder: wirst nicht). Diese grammatische Verneinung beschreibt auch, dass solch eine Handlung völlig unvorstellbar für dich ist. Das legt dir keine Last auf, sondern ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. So auch in den anderen Versen. keine anderen Götter haben neben mir!
4 Du sollst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer! 5 Wirf dich niemals vor ihnen nieder und verehre sie auf keinen Fall! Denn ich, Jahwe, ich, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Wer mich verachtet und beiseitestellt, bei dem verfolge ich die Schuld der Väter noch bis zur dritten und vierten Generation. 6 Doch wer mich liebt und meine Gebote hält, dem schenke ich meine Gunst auf tausend Generationen hin.
7 Du sollst den Namen Jahwes, deines Gottes, nie missbrauchen! Denn Jahwe wird jeden bestrafen, der seinen Namen mit Nichtigkeiten in Verbindung bringt.
8 Denk an den Sabbattag und überlass ihn Gott! 9 Sechs Tage hast du, um all deine Arbeit zu tun, 10 aber der siebte Tag ist Sabbat für Jahwe, deinen Gott. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch dein Sohn oder deine Tochter, weder dein Sklave noch deine Sklavin, nicht einmal dein Vieh oder der Fremde, der in deinem Ort wohnt. 11 Denn in sechs Tagen hat Jahwe den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was dazugehört. Am siebten Tag aber ruhte er. Deshalb hat er den Sabbattag gesegnet und für sich bestimmt.
12 Ehre deinen Vater und deine Mutter! Dann wirst du lange in dem Land leben, das Jahwe, dein Gott, dir gibt.
13 Du sollst nicht morden!20,13: Wird im Neuen Testament von Jesus Christus und Jakobus zitiert: Matthäus 5,21; Jakobus 2,11.
14 Du sollst die Ehe nicht brechen!20,14: Wird im Neuen Testament von Jesus Christus und Jakobus zitiert: Matthäus 5,27; Jakobus 2,11.
15 Du sollst nicht stehlen!
16 Du sollst nichts Unwahres über deinen Nächsten aussagen!
17 Begehre nichts,20,17: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 7,7. was zu deinem Nächsten gehört!20,17: Wörtlich: sein Haus. Das umfasst als Überschrift alles, was sein persönliches Leben ausmacht. - Die Verse 13-17 werden im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 13,9. Du sollst weder seine Frau begehren noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel oder sonst etwas, das ihm gehört!"