3 in dem Bewußtsein, daß der Vater ihm alles in die Hände gegeben, und daß er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe, 4 erhebt er sich vom Mahle, legt die Kleider ab, nahm eine Schürze und gürtete sich damit. 5 Dann gießt er Wasser in den Waschkrug und fieng an den Jüngern die Füße zu netzen, und mit der Schürze zu trocknen, mit der er sich gegürtet hatte. 12 Als er ihnen die Füße genetzt und seine Kleider wieder genommen und sich niedergesetzt hatte, sprach er zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch gethan habe? 13 Ihr nennet mich Meister und Herr, und ihr habt recht, denn ich bin es. 14 Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße genetzt habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu netzen. 15 Denn ich habe euch ein Vorbild gegeben, daß auch ihr thuet, wie ich euch gethan habe. 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: der Knecht ist nicht mehr als sein Herr, noch der Abgesandte mehr als der ihn gesandt hat. 17 So ihr das wisset, selig seid ihr, wenn ihr darnach thut.
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