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Eclesiastes 5

ELB71

1 Não te apresses em abrir a boca, nem o teu coração não se apresse em proferir palavras diante de Deus, porque Deus está no céu, e tu na terra. Por isso, sejam pouco numerosas as tuas palavras!

2 Porque muitas ocupações geram sonhos, e a torrente de palavras faz nascer resoluções insensatas.

3 Quando fizeres um voto a Deus, rea­liza-o sem delonga, porque aos insensatos Deus não é favorável. Portanto, cumpre teu voto!

4 Mais vale não fazer voto, que prometer e não ser fiel à promessa.

5 Não permitas à tua boca fazer pecar a tua carne, nem digas ao sacerdote que isso foi apenas uma inadvertência, para não suceder que Deus se irrite com essas palavras e reduza a nada tua empresa.

6 Porque muitos cuidados geram sonhos, e a torrente de palavras, despropósitos. Assim, pois, teme a Deus!

7 Se vires, na província, a opressão do pobre e a violação do direito e da justiça, não te admires, porque o que é grande é observado por outro maior e ambos por maiores ainda.

8 Sob todos os pontos de vista, uma vantagem para uma nação é se o rei se ocupa com a terra cultivada.

9 Quem ama o dinheiro nunca se fartará. Quem ama a riqueza não tira dela proveito. Também isso é fugalidade.

10 Quando abundam os bens, numerosos são aqueles que comem. Que vantagem para os seus possuidores, senão ver como se comportam?

11 Doce é o sono do trabalhador, tenha ele pouco ou muito para comer; mas a abundância do rico o impede de dormir.

12 Vi uma dolorosa miséria debaixo do sol: as riquezas que um possuidor guarda para sua própria desgraça.

13 Caso essas riquezas venham a se perder em consequência de algum desagradável acontecimento, se ele tiver um filho, nada lhe restará na sua mão.

14 Nu saiu ele do ventre de sua mãe, assim nu voltará. De seu trabalho nada receberá que possa levar em suas mãos.

15 Sim, é uma dolorosa miséria que ele se assim como veio. Que vantagem terá ele por ter trabalhado para o vento?

16 Todos os seus dias foram consumidos numa sombria dor, em extrema amargura, no sofrimento e na irritação.

17 Eis o que reconheci ser bom: que é conveniente ao homem comer, beber, gozar de bem-estar em todo o trabalho ao qual ele se dedica debaixo do sol, durante todos os dias de vida que Deus lhe der. Esta é a sua parte.

18 Se Deus ao homem bens e riquezas, e lhe concede delas comer e delas tomar sua parte, e se alegrar no seu trabalho, isso é um dom de Deus.

19 Ele não pensa no número dos dias de sua vida, quando Deus derrama em seu coração a alegria.

1 Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hause Gottes gehst; und nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Schlachtopfer geben: denn sie haben keine Erkenntnis, so daß sie Böses tun. - 2 Sei nicht vorschnell mit deinem Munde, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen; denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde: darum seien deiner Worte wenige. 3 Denn Träume kommen durch viel Geschäftigkeit, und der Tor wird laut durch viele Worte Eig. und die Stimme des Toren durch viele Worte. -

4 Wenn du Gott ein Gelübde tust, so säume nicht, es zu bezahlen; denn er hat Eig. denn es gibt kein Gefallen an den Toren. Was du gelobst, bezahle. 5 Besser, daß du nicht gelobst, als daß du gelobst und nicht bezahlst. 6 Gestatte deinem Munde nicht, daß er dein Fleisch sündigen mache; und sprich nicht vor dem Boten Vergl. Mal. 2,7 Gottes, es sei ein Versehen gewesen: warum sollte Gott über deine Stimme zürnen und das Werk deiner Hände verderben? 7 Denn bei vielen Träumen und Worten sind auch viele Eitelkeiten. So mit Umstellung des hebr. Satzes Vielmehr fürchte Gott. 8 Wenn du die Bedrückung des Armen und den Raub des Rechts und der Gerechtigkeit in der Landschaft siehst, so verwundere dich nicht über die Sache; denn ein Hoher lauert über dem Hohen, und Hohe über ihnen.

9 Aber ein König, der sich dem Ackerbau widmet, ist durchaus ein Vorteil für ein Land. And. üb. mit veränd. Interpunktion: Aber ein Vorteil ist das Land in allem; selbst ein König ist dem Felde dienstbar10 Wer das Geld liebt Eig. dem Reichtum mit Liebe anhängt, wird des Geldes nicht satt; und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrages O. hat keinen Ertrag (Gewinn). Auch das ist Eitelkeit. - 11 Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich, die davon zehren; und welchen Nutzen hat dessen Besitzer, als das Anschauen seiner Augen? - 12 Der Schlaf des Arbeiters ist süß, mag er wenig oder viel essen; aber der Überfluß des Reichen läßt ihn nicht schlafen. - 13 Es gibt ein schlimmes Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, welcher von dessen Besitzer zu seinem Unglück aufbewahrt wird. 14 Solcher Reichtum geht nämlich durch irgend ein Mißgeschick verloren; und hat er einen Sohn gezeugt, so ist gar nichts in dessen Hand. 15 Gleichwie er aus dem Leibe seiner Mutter hervorgekommen ist, wird er nackt wieder hingehen, wie er gekommen ist; und für seine Mühe wird er nicht das Geringste davontragen, das er in seiner Hand mitnehmen könnte. 16 Und auch dies ist ein schlimmes Übel: ganz so wie er gekommen ist, also wird er hingehen; und was für einen Gewinn hat er davon, daß er in den Wind sich müht? 17 Auch isset er alle seine Tage in Finsternis, und hat viel Verdruß und Leid und Zorn.

18 Siehe, was ich als gut, was ich als schön ersehen habe: daß einer esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat; denn das ist sein Teil. 19 Auch ist für jeden Menschen, welchem Gott Reichtum und Güter gegeben, und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen, eben dieses eine Gabe Gottes. 20 Denn er wird nicht viel an die Tage seines Lebens denken, weil Gott ihm die Freude seines Herzens gewährt Eig. denn Gott antwortete auf die Freude seines Herzens, d. h. stimmt ihr bei.

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