20Die Schöpfung liegt ja in den Banden der Vergänglichkeit: Nicht nach eigener Wahl, vielmehr durch fremde Schuld.Durch die Schuld des Menschen.vgl. 1Mo 3:17 Ihr winkt jedoch die Hoffnung,
24Dies ist das Heil, worauf wir jetzt noch hoffen. Die Hoffnung aber, die man schon erfüllt vor Augen sieht, ist keine Hoffnung mehr. Denn wozu soll man das noch hoffen, was man schon sieht?
25Wenn wir jedoch auf das noch Unsichtbare hoffen, so warten wir darauf mit Sehnsucht und Geduld.
1Glauben heißt: zuversichtlich vertrauen auf das, was man hofft, und fest überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht.
17Im Glauben hat Abraham, als ihn Gott versuchte,1Mo 22:1-6. den Isaak zum Opfer dargebracht. Seinen einzigen Sohn wollte er opfern — er, der im freudigen Glauben die Verheißungen empfangen hatte,
20Im Glauben segnete Isaak Jakob und Esau, indem er von zukünftigen Dingen redete.1Mo 27:28-29, 39-40.
6Daß wir echt sind und die Probe bestehen, das sollt ihr hoffentlich erfahren.
11Im übrigen, Brüder, freut euch, laßt euch wieder zurechtbringen, nehmt Ermahnung an, seid einträchtig und lebt in Frieden! Dann wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
14Die Gnade des Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen GeistesD.h. die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist, das Teilhaben an ihm und die durch den Heiligen Geist gewirkte Gemeinschaft der Gläubigen untereinander. sei mit euch allen!
6Ja, Elohims harr ich still, meine Seele, / Denn meine Hoffnung kommt von ihm.Der Psalmist verzichtet auf alle Selbsthilfe; er gibt sich still und vertrauensvoll in Gottes Hand.
9Traut ihm, ihr Leute, zu aller Zeit! / Schüttet vor ihm eure Herzen aus! / Elohim ist unsre Zuflucht. Sela.
11Vertraut nicht auf erpreßtes Gut,Das ihr durch ungerechten Erwerb gewonnen habt. / Laßt euch nicht blenden durch Raub!Meint nicht, das durch unlautere Mittel Erworbene habe Bestand. / Wächst das Vermögen, so achtet nicht drauf!Denkt nicht, ein großes Vermögen sei euch ein großes Glück und man müsse Achtung davor haben.
4Bedenkt, wie hoch und erhaben dieser Mann sein muß, dem der Erzvater Abraham sogar den Zehnten von den besten Beutestücken gegeben hat!
6Hier dagegen hat einer, der gar nicht zu ihrem Geschlecht gehört, von Abraham den Zehnten erhoben und den Inhaber der Verheißung gesegnet.Melchisedeks Priestertum muß viel höher stehen als das levitische; denn er hat es an Abraham, dem Stammvater Israels, ausgeübt und den gesegnet, der nach Gottes Verheißung selbst ein Segen für alle Völker sein sollte.
19- das Gesetz hat ja keine Vollkommenheit erzielt —; und zugleich wirdDurch Christi Priestertum. eine bessere HoffnungVgl. 6,18f. eingeführt, durch die wir uns Gott nahen dürfen.Also gleichsam in das Allerheiligste Zutritt haben.
5Gott aber, der Ausdauer und Trost verleiht, gewähre euch, im Sinne Christi in Eintracht zu leben,
13Gott aber, der die Hoffnung wirkt, erfülle euch mit reicher Freude und mit Frieden im Glauben, damit ihr überreich an Hoffnung seid durch die Kraft des Heiligen Geistes!
33Der Gott des Friedens sei mit euch allen! Amen.Man hat gemeint, mit 15,33 schließe der Römerbrief, und Kap. 16, das ursprünglich ein kurzer Empfehlungsbrief für die Diakonisse Phöbe an die Gemeinde zu Ephesus gewesen sei, habe man später ganz zufällig dem Römerbrief als Schlußkapitel angehängt. Bis jetzt hat aber noch niemand zu erklären gewußt, wie sich ein kurzer nach Ephesus bestimmter Empfehlungsbrief als Anhang an den Schluß des Römerbriefs habe verirren können.
10Wenn mich Vater und Mutter verlassen, / Nimmt Jahwe mich auf.
13Glaubte ich nicht, noch Jahwes Güte zu schauen / In der Lebendigen Land — (ich wäre vergangen in meinem Elend.)In V13 fehlt der Nachsatz, der durch die eingeklammerten Worte ergänzt ist.
14Hoff auf Jahwe! Sei getrost und unverzagt! / Ja, hoff auf Jahwe!Ps. 27 besteht aus zwei ungleichen Hälften. Die erste Hälfte (V1-6) ließe sich David zuschreiben, und wir könnten hier auch an die absalomische Verfolgungszeit denken. In der zweiten Hälfte aber (V7-14) ist die Lage und die Stimmung des Dichters ganz anders als in der ersten. Freilich kommt in beiden Hälften gleichmäßig das starke Gottvertrauen zum Ausdruck, und deshalb mögen auch beide Teile später zu einem Psalm verbunden worden sein.
8Sind wir nun aber mit Christus gestorben, so werden wir auch — das ist unsere Zuversicht — mit ihm leben.
14Die Sünde wird euch nicht besiegen können. Denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.
23Denn die Sünde zahlt als Sold den Tod. Das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Christus Jesus, unserem Herrn.Dies ist das Endergebnis des Krieges zwischen den beiden Mächten Sünde und Gnade, die um die Königsherrschaft über den einzelnen Menschen kämpfen.
1Da nun die Verheißung, zu seiner Ruhe einzugehen, noch der Erfüllung harrt, so laßt uns auf der Hut sein, daß niemand unter euch das Ziel verfehle!
9Es steht mithin dem Volk Gottes noch eine Sabbatruhe in Aussicht.
16Laßt uns deshalb mit Zuversicht dem Gnadenthron nahen,Gottes Himmelsthron ist zu einem Gnadenthron geworden, seitdem Christus zur Rechten Gottes sitzt. damit wir Erbarmen erlangen und Gnade finden, wenn uns Hilfe not ist!Besonders in den Versuchungen.
11Jahwes Plan bleibt ewig bestehn, / Seines Herzens Gedanken für alle Geschlechter.
20Unsre Seele wartet auf Jahwe, / Er ist uns Hilfe und Schild.
22Deine Gnade, Jahwe, sei über uns, / Gleichwie wir auf dich harren!Dieser Psalm scheint nach einer Befreiung Israels aus der Hand mächtiger Feinde gedichtet worden zu sein. Manche denken hier an die Errettung Jerusalems vor dem assyrischen König Sanherib zur Zeit Hiskias (Jes 36:17, 2Kö 18:13-19:37). Der Inhalt des Psalms ist kurz folgender: Die Gemeinde Israels hat allen Grund, Gott zu danken, und der Tempel soll widerhallen vom Jubel der aus der Not Erlösten. Ein neues Lied soll erschallen, wie es hier noch nicht gehört ward. Denn was Gott an Israel getan hat, ist ein neuer Beweis seiner Bundestreue und zugleich eine neue Glaubensstärkung für sein Volk (V1-5). Der Gott Israels ist aber der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde. Vor ihm müssen alle Völker erzittern; denn dem Wort seiner Allmacht kann nichts widerstehen (V6-9). Mögen deshalb auch die Heiden Pläne schmieden gegen Gottes erwähltes Volk, Gott, dessen Plan auf ewig besteht, er wird sie vereiteln. Wie glücklich ist darum Israel, daß es von diesem Gott erwählt worden ist! Gottes Allmacht ist aber auch verbunden mit Allwissenheit: er weiß sogar, was in den Herzen der einzelnen Menschen vorgeht (V10-15). Wer kann einem solchen Gott widerstehen? Heeresmacht und Heldenkraft, Streitrosse und Kriegswagen sind ohnmächtig gegen ihn. Wer aber im Glauben auf ihn harrt, der wird seine Hilfe herrlich erfahren (V16-22).
3Baue auf Jahwe und handle gut, / Bleibe im LandeVerlaß das Land Kanaan nicht, denn es ist das Land der Verheißung. und pflege Treue!
5Gründe auf Jahwe dein Lebenslos,Wörtlich: "Wälze auf Jahwe deinen Weg." Luther: "Befiehl dem Herrn deine Wege." Vgl. Paul Gerhardts schönes Lied: "Befiehl du deine Wege." / Traue auf ihn, denn er macht’s wohl!
24Mögen sie wanken — sie stürzen nicht, / Denn Jahwe stützt ihre Hände.