2durch den wir ja im Glauben Zutritt haben zu dieser Gnade, darin wir jetzt stehen! Laßt uns auch rühmen, daß wir hoffen dürfen, einst Gottes Herrlichkeit zu erben!
5Du bist ja meine Hoffnung, Adonái Jahwe, / Auf den ich vertraue von Kindheit an.
14Ich aber will (dein) beständig harren / Und all dein Lob vermehren.
20Du hast uns erleben lassen viel Not und Leid, / Aber du wirst uns auch wieder erfreuen mit Lebensglück / Und aus der Erde TiefenAus den Tiefen des größten Elends, da Tod und Untergang unvermeidlich schienen. uns wieder erheben.
2Anbetend preisen will ich Jahwe von ganzem Herzen, / All deine Wunder will ich erzählen;
10Werden wird Jahwe ein Hort dem Bedrückten, / Ein Hort in Zeiten der Not.
19Kann denn des Armen auf immer vergessen werden? / Ist’s mit der Elenden Hoffnung aus für ewig?Die Armen und Elenden sind die Frommen, die stillen Dulder in Israel.
7Alles deckt sie,Sie deckt alles zu.vgl. Spr 10:12, 1Pe 4:8 alles glaubt sie, alles hofft sie, alles trägt sie.
8Die Liebe hört niemals auf. Die Weissagungen werden schwinden, die Zungenreden werden schweigen, die Erkenntnis wird ein Ende nehmen.
13So bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei.Der Glaube bleibt ewig, sowohl als Vertrauen auf Gott wie als Erkenntnis der göttlichen Dinge, die in alle Ewigkeit zunehmen wird, ohne je die Tiefen des göttlichen Wesens auszuschöpfen (2,10). Und die Hoffnung bleibt ewig, weil wir auch im zukünftigen Reich immer neue Gnadengaben von Gott zu erwarten haben. Am größten aber unter ihnen ist die Liebe.
4Diese ZuversichtDie in V2 und 3 ausgesprochen wird. können wir nur durch Christus vor Gott zum Ausdruck bringen.
5Nicht durch eigene Kraft können wir aus uns selbst GedankenFür die apostolische Verkündigung. schöpfen; nein, unsere Tüchtigkeit kommt von Gott.
12In dieser Hoffnung (auf die bleibende Herrlichkeit unseres Dienstes) reden wir nun frei und offen.Während Mose und das ganze Alte Testament die Wahrheit in Vorbilder hüllen (vgl. Kol 2:17 den Gegensatz von "Schatten" und "Wirklichkeit").
2Geliebte, jetzt schon sind wir Gottes Kinder. Aber es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein sollen. Wir wissen jedoch: wenn erChristus. erscheint,Vgl. 2,28. so werden wir ihm ähnlich sein;An Herrlichkeit; vgl. Kol 3:4, 1Kor 15:49, Php 3:21, Rö 8:19,23. denn wir werden ihn sehen.Vgl. Joh 17:24. Die Ähnlichkeit ist die Folge des Sehens.
3Wer solche Hoffnung hat im Vertrauen auf ihn,Gott. der reinigt sich, wie ErChristus. rein ist.Diese Hoffnung ist der stärkste Antrieb zur Heiligung.vgl. Heb 12:14, Mt 5:8
21Geliebte, wenn unser Herz uns nicht anklagt, so haben wir freudige Zuversicht zu Gott.Vgl. Rö 5:1.
3Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus!Vgl. Eph 1:3. Er hat uns nach seinem großen Erbarmen durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung:
5für euch, die ihr in Gottes Kraft durch den Glauben für ein Heil bewahrt werdet, das sich nun bald am Ende der TageBei Christi Wiederkunft. offenbaren soll.
8Den liebt ihr, ohne ihn von Angesicht zu kennen; an den glaubt ihr, ohne ihn jetzt zu sehen. Dem jauchzt ihr entgegen mit unbeschreiblicher, himmlischer Freude,
9Wenn wir nun auch mit solcher Strenge reden,In V4-8. so sind wir dennoch überzeugt von euch, Geliebte,Diese gewinnende Anrede kommt im ganzen Brief nur hier vor. daß euch ein besseres Los erwartet, und daß es etwas gibt, was eure endliche Errettung hoffen läßt.Das ist die Erwägung, Gottes Gerechtigkeit werde das frühere Verhalten der Leser, Insonderheit ihre frühere Liebestätigkeit, nicht unbeachtet lassen. Weil die Leser früher Gott treu gedient haben, darum hat Gott auch Geduld mit ihnen; er gibt ihnen Zeit und Gelegenheit, sich aus ihrer Trägheit wiederaufzuraffen, damit sie endlich doch die Errettung am Tag Christi erlangen.
11Es ist nun unser Herzenswunsch, ein jeder von euch möge auch denselben EiferWie bei der Übung tatkräftiger Liebe. beweisen, wenn es sich darum handelt, die Hoffnung in Kraft und Zuversicht bis ans Ende festzuhalten.
19Diese Hoffnung ist für uns ein zuverlässiger, sicherer Anker unserer Seele,Ein Anker, der in allen Stürmen festen, sicheren Halt gewährt. und sie dringtAlle Hemmnisse überwindend. bis in die Stätte hinter dem Vorhang.Hier ist der Vorhang gemeint, der in der Stiftshütte das Heilige von dem Allerheiligsten trennte; der Sinn ist also: die Hoffnung dringt bis in das Allerheiligste, bis in die unmittelbare Gegenwart Gottes.
8Endlich: seid alle eines Sinnes, habt Mitgefühl, zeigt Bruderliebe, seid barmherzig und demütig!
15Habt vielmehr vor dem Herrn Christus in euern Herzen heilige Ehrfurcht!Jes 8:13. Seid auch stets bereit, jedem Antwort zu geben, der über die Hoffnung, die in euch lebt, Rechenschaft von euch fordert!
16Antwortet aber mit SanftmutNicht mit leidenschaftlichem Eifer. und Ehrfurcht!Besonders der Obrigkeit gegenüber. Habt dabei ein gutes Gewissen,So daß das Bekenntnis eures Mundes nicht durch euern Wandel Lügen gestraft wird. damit die, die euern guten Wandel in der Nachfolge Christi schmähen, mit ihren Verleumdungen zuschanden werden!
7Daß ihr solchen Trost erfahrt, ist unsere feste Hoffnung. Denn wir wissen, daß ihr nicht nur an unseren Leiden, sondern auch an unserem Trost Anteil habt.
10Der hat uns denn auch aus des Todes Rachen errettet und rettet uns noch fort und fort. Ja, zu ihm steht unsere Hoffnung, daß er uns auch ferner retten wird.
11In dieser Hoffnung stärkt uns die Gewißheit, daß auch ihr fürbittend für uns einsteht. So soll nun auch aus vielen Herzen ein Dankgebet aufsteigen für die gnädige Errettung, die so viele für uns (von Gott) erfleht haben.
2Ermahne die älteren Männer, daß sie nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der liebe und in der Geduld!
11Denn"Denn:" Begründung für alles von V1-10 Gesagte. die Gnade Gottes, die alle Menschen retten kann und will, ist offenbar geworden.
13und darauf zu warten, daß sich unsere beseligende Hoffnung erfülle durch die Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Erretters Jesus Christus.
2unserer Schwester Appia, unserem Mitkämpfer ArchippusAppia war vielleicht Philemons Frau und Archippus sein Sohn. Archippus ist des Paulus Mitkämpfer, weil er mit ihm für die Sache Christi streitet. und deiner HausgemeindeGemeint sind Philemons Hausgenossen und nächster Freundeskreis. unseren Gruß.
3Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
25Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euerm Geiste!Dieser Segenswunsch gilt dem Philemon und seiner Hausgemeinde. Amen.
5Euer bescheidenes, mildes WesenSolches Wesen vermeidet allen Streit und vergibt alle Fehler. soll aller Welt kundwerden. Der Herr ist nahe!Dieser Hinweis soll die vorangehende Mahnung unterstützen.
20Unserem Gott und Vater sei Ehre in alle Ewigkeit! Amen.
23Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euerm Geist! Amen.
13Wacht, steht fest im Glauben; seid mannhaft und werdet stark!
22Wer den Herrn nicht liebhat, den treffe Gottes Zorngericht! Marana tha.Die aramäischen Worte Marana tha bedeuten: "Unser Herr, komm!" (Off 22:20.) Wir finden das Marana tha auch in der "Lehre der zwölf Apostel," einer Schrift, die etwa 130 n.Chr. entstanden ist. Dort heißt es am Schluß des Dankgebets nach der Austeilung des heiligen Abendmahls: "Hosianna dem Sohn Davids! Ist einer heilig, der komme" (um mit der Gemeinde der Gläubigen dem Herrn bei seiner Erscheinung entgegenzugehen); "ist einer nicht heilig, der tue Buße! Marana tha."
1"Euer Herz sei ohne Bangen! Traut auf Gott und traut auf mich!
11Glaubt mir, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist! Wo nicht, so glaubt doch gerade um der Werke willen, die ich tue!
27Frieden hinterlasse ich euch,Eine Anspielung auf den morgenländischen Abschiedsgruß, worin Friede gewünscht wurde.1Sa 1:17, 20:42, Mr 5:34 meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe euch keinen Frieden, wie die Welt ihn gibt.Er schenkt den Frieden wirklich, während die weltlichen Friedensgrußworte des alltäglichen Lebens nur ein leerer Wunsch sind. Euer Herz sei ohne Bangen und ohne Furcht!
1Paulus, von Gott, unserem Retter, und von Christus Jesus, der unsere Hoffnung ist, zum Apostel Christi Jesu bestellt,
12Unserem Herrn Christus Jesus, der mir Kraft verliehen hat,Zum Apostelamt. schulde ich Dank. Denn er hat mich für treu erachtetD.h.: er hat mich als einen angesehen, der Treue beweisen würde. und zu seinem Dienst bestellt,
19halte fest am Glauben und erhalte dein Gewissen rein! Auf dessen warnende Stimme haben einige nicht hören wollen, und darum hat ihr Glauben Schiffbruch gelitten.
9Der Herr zögert nicht, die Verheißung zu erfüllen, wie so manche denken;Denn Gott hat eine andere Zeitanschauung als der Mensch.vgl. Jes 55:8 er ist nur langmütig gegen euch. Denn er will nicht, daß jemand verlorengehe, sondern daß alle zur Sinnesänderung vorwärtsschreiten.
13Wir warten aber nach seiner VerheißungJes 65:17, 66:22. auf neue Himmel und eine neue Erde, und darin soll Gerechtigkeit wohnen.
18Wachst vielmehr in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus!So kehrt der Schluß des Briefes zu den Worten in 1,2 zurück. Ihm sei Ehre jetzt und bis auf den Tag der Ewigkeit!Dieser Ausdruck kommt sonst nie im Neuen Testament vor. Einige Ausleger finden darin den Gedanken, daß die Ewigkeit ein Tag ohne Nacht sei (vgl. Off 21:25, 22:5). Amen.
8Nun, Herr, wes soll ich denn harren?Worauf soll ich denn bei dieser Nichtigkeit des menschlichen Lebens meine Hoffnung setzen? / Ich hoffe allein auf dich!
9Von meinen Sünden errette mich, / Zum Spott des Gottlosen mache mich nicht!
11Nimm deine Plage weg von mir! / Deiner mächtigen Hand erliege ich.