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Apocalipse 6

ELB71
L’apertura dei primi sei sigilli

1 Poi vidi quando l’Agnello aprì uno dei sette sigilli e udii una delle quattro creature viventi che diceva, con voce come di tuono: "Vieni". 2 Guardai e vidi un cavallo bianco. Colui che lo cavalcava aveva un arco; gli fu data una corona ed egli venne fuori da vincitore, e per vincere.

3 Quando l’Agnello aprì il secondo sigillo, udii la seconda creatura vivente che diceva: "Vieni". 4 E venne fuori un altro cavallo, rosso; e a colui che lo cavalcava fu dato di togliere la pace dalla terra, affinché gli uomini si uccidessero gli uni gli altri, e gli fu data una grande spada.

5 Quando aprì il terzo sigillo, udii la terza creatura vivente che diceva: "Vieni". Io vidi, ed ecco un cavallo nero; colui che lo cavalcava aveva una bilancia in mano. 6 E udii come una voce in mezzo alle quattro creature viventi che diceva: "Una misura di frumento per un denaro e tre misure d’orzo per un denaro, ma non danneggiare l’olio il vino".

7 Quando l’Agnello aprì il quarto sigillo, udii la voce della quarta creatura vivente che diceva: "Vieni". 8 Io vidi, ed ecco un cavallo giallastro; colui che lo cavalcava aveva nome Morte e gli teneva dietro l’Ades.

Fu loro dato potere sopra la quarta parte della terra di uccidere con la spada, con la fame, con la mortalità e con le belve della terra.

9 Quando aprì il quinto sigillo, vidi sotto l’altare le anime di quelli che erano stati uccisi per la parola di Dio e per la testimonianza che avevano resa; 10 essi gridarono a gran voce, dicendo: "Fino a quando, o nostro Signore che sei santo e veritiero, non giudicherai e non vendicherai il nostro sangue su quelli che abitano sopra la terra?". 11 E a ciascuno di essi fu data una veste bianca e fu detto loro che si riposassero ancora un podi tempo, finché fosse completo il numero dei loro compagni di servizio e dei loro fratelli, che dovevano essere uccisi come loro.

12 Vidi quando l’Agnello aprì il sesto sigillo; si fece un grande terremoto, il sole divenne nero come un sacco di crine e tutta la luna diventò come sangue; 13 le stelle del cielo caddero sulla terra come quando un fico scosso da un gran vento lascia cadere i suoi fichi immaturi. 14 Il cielo si ritrasse come una pergamena che si arrotola; ogni montagna e ogni isola fu rimossa dal suo luogo. 15 I re della terra, i grandi, i capitani, i ricchi, i potenti e ogni servo e ogni libero si nascosero nelle spelonche e nelle rocce dei monti 16 e dicevano ai monti e alle rocce: "Cadeteci addosso e nascondeteci dalla presenza di colui che siede sul trono e dall’ira dell’Agnello, 17 perché è venuto il gran giorno della sua ira e chi può resistere?".

1 Und ich sah, als das Lamm eines von den sieben Siegeln öffnete, und ich hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie eine Donnerstimme sagen: Komm und sieh ! 2 Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß O. sitzt hatte einen Bogen; und eine Krone wurde ihm gegeben, und er zog aus, siegend und auf daß er siegte.

3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm und sieh ! 4 Und es zog aus ein anderes, feuerrotes Pferd; und dem, der darauf saß, O. sitzt ihm wurde gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, und daß sie einander schlachteten; und ein großes Schwert wurde ihm gegeben. 5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm und sieh ! Und ich sah: und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, O. sitzt hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte wie eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, welche sagte: Ein Chönix Weizen für einen Denar, und drei Chönix Gerste für einen Denar; und das Öl und den Wein beschädige nicht. 7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm und sieh ! 8 Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, O. sitzt sein Name war Tod; und der Hades folgte ihm. Eig. mit ihm Und ihm wurde Gewalt gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwerte und mit Hunger und mit Tod O. viell. Pestilenz und durch die wilden Tiere der Erde.

9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, welche geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, O. Gebieter der du heilig und wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 11 Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet sein würden, die ebenso wie sie getötet werden würden. 12 Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete: und es geschah ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut, 13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum, geschüttelt von einem starken Winde, seine unreifen Feigen abwirft. 14 Und der Himmel entwich wie ein Buch, das aufgerollt wird, und jeder Berg und jede Insel wurden aus ihren Stellen gerückt. 15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Starken und jeder Knecht O. Sklave und Freie verbargen sich in die Höhlen und in die Felsen der Berge; 16 und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallet auf uns und verberget uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorne des Lammes; 17 denn gekommen ist der große Tag seines Zornes, und wer vermag zu bestehen?

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