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Malaquias 1

ELB71
L’ingratitudine del popolo. Rimproveri ai sacerdoti

1 Oracolo, parola dell’Eterno, rivolta a Israele per mezzo di Malachia. 2 "Io vi ho amati", dice l’Eterno; "e voi dite: In che cosa ci hai amati?. Esaù non era forse fratello di Giacobbe?" dice l’Eterno; "eppure io ho amato Giacobbe 3 e ho odiato Esaù, ho fatto dei suoi monti una desolazione, ho dato la sua eredità agli sciacalli del deserto". 4 Se Edom dice: "Noi siamo stati atterrati, ma torneremo e ricostruiremo i luoghi ridotti in rovina", così parla l’Eterno degli eserciti: "Essi costruiranno, ma io distruggerò; saranno chiamati Territorio dell’iniquità, e Popolo contro il quale l’Eterno è indignato per sempre. 5 I vostri occhi lo vedranno e voi direte: L’Eterno è magnificato oltre i confini d’Israele".

6 "Un figlio onora suo padre e un servo il suo signore; se dunque io sono padre, dov’è l’onore che mi è dovuto? Se sono signore, dov’è il timore che mi spetta?dice l’Eterno degli eserciti a voi, o sacerdoti, che disprezzate il mio nome, eppure dite: In che modo abbiamo disprezzato il tuo nome?. 7 Voi offrite sul mio altare cibi contaminati, ma dite: In che modo ti abbiamo contaminato?. Lo avete fatto dicendo: La mensa dell’Eterno è spregevole. 8 Quando offrite una bestia cieca per sacrificarla, non è forse male? quando ne offrite una zoppa o malata, non è forse male? Presentala dunque al tuo governatore! Te ne sarà grato? Avrà dei riguardi per la tua persona?" dice l’Eterno degli eserciti. 9 "Ora dunque, implorate pure il favore di Dio, perché egli abbia pietà di noi! Sono le vostre mani quelle che hanno fatto ciò; ed egli dovrebbe avere riguardo alla persona di qualcuno di voi?" dice l’Eterno degli eserciti.

10 "Ci fosse almeno qualcuno di voi che chiudesse le porte! Voi non accendereste invano il fuoco sul mio altare! Io non prendo nessun piacere in voi", dice l’Eterno degli eserciti, "e le offerte delle vostre mani io non le gradisco. 11 Poiché dall’oriente all’occidente il mio nome è grande fra le nazioni, e in ogni luogo si offrono al mio nome incenso e oblazioni pure; perché il mio nome è grande fra le nazioni", dice l’Eterno degli eserciti. 12 "Ma voi lo profanate, dicendo: La mensa dell’Eterno è contaminata, e ciò che come cibo è spregevole. 13 Voi dite anche: Ah, che fatica!e mi trattate con disprezzo", dice l’Eterno degli eserciti. "Portate animali rubati, zoppi o malati, e queste sono le offerte che fate! Potrei io gradirle dalle vostre mani?" dice l’Eterno. 14 "Maledetto il disonesto che ha nel suo gregge un maschio, ne fa un voto, e offre in sacrificio all’Eterno una bestia difettosa! Poiché io sono un Re grande", dice l’Eterno degli eserciti, "e il mio nome è tremendo fra le nazioni".

1 Ausspruch des Wortes Jehovas an Israel durch Maleachi. 2 Ich habe euch geliebt, spricht Jehova; aber ihr sprechet: "Worin hast du uns geliebt?" War nicht Esau der Bruder Jakobs? spricht Jehova, Eig. ist der Spruch Jehovas und ich habe Jakob geliebt; 3 Esau aber habe ich gehaßt, und ich habe seine Berge zur Wüste gemacht und sein Erbteil für die Schakale der Steppe. 4 Wenn Edom spricht: Wir sind zerschmettert, werden aber die Trümmer wieder aufbauen, so spricht Jehova der Heerscharen: Sie werden bauen, ich aber werde niederreißen; und man wird sie nennen "Gebiet der Gesetzlosigkeit" und "das Volk, welchem Jehova ewiglich zürnt". 5 Und eure Augen werden es sehen, und ihr werdet sprechen: Groß ist O. Groß erweist sich Jehova über das Gebiet Israels hinaus!

6 Ein Sohn soll den Vater ehren, und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich denn Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht? d. h. die Furcht, die mir gebührt spricht Jehova der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet und doch sprechet: Womit haben wir deinen Namen verachtet? 7 Die ihr unreines Brot d. h. Speise, Opferfleisch; vergl. 3. Mose 21,6 usw. auf meinem Altar darbringet und doch sprechet: Womit haben wir dich verunreinigt? Damit, daß ihr saget: Der Tisch d. i. der Altar Jehovas ist verächtlich. 8 Und wenn ihr Blindes darbringet, um es zu opfern, so ist es nichts Böses; und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringet, so ist es nichts Böses. Bringe es doch deinem Landpfleger dar: wird er dich wohlgefällig annehmen, oder Rücksicht mit dir haben? spricht Jehova der Heerscharen. 9 Und nun, flehet doch Gott El an, daß er uns gnädig sei! von eurer Hand ist das geschehen, wird er um euretwillen Rücksicht nehmen? spricht Jehova der Heerscharen. 10 Wäre doch nur einer unter euch, der die Türen verschlösse, damit ihr nicht vergeblich auf meinem Altar Feuer anzündetet! W. vergeblich meinen Altar erleuchtet Ich habe keine Lust an euch, spricht Jehova der Heerscharen, und eine Opfergabe O. ein Speisopfer; so auch später nehme ich nicht wohlgefällig aus eurer Hand an. - 11 Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang wird mein Name groß sein unter den Nationen; und an jedem Orte wird geräuchert, dargebracht werden meinem Namen, und zwar reine Opfergaben. Denn mein Name wird groß sein unter den Nationen, spricht Jehova der Heerscharen. 12 Ihr aber entweihet ihn, indem ihr sprechet: Der Tisch des Herrn Nach and. Les.: Der Tisch Jehovas ist verunreinigt, und sein Einkommen, seine Speise ist verächtlich. 13 Und ihr sprechet: Siehe, welch eine Mühsal! und ihr blaset ihn an, d. h. verachtet ihn spricht Jehova der Heerscharen, und bringet Geraubtes herbei und das Lahme und das Kranke; und so bringet ihr die Opfergabe. Soll ich das wohlgefällig von eurer Hand annehmen? spricht Jehova. 14 Und verflucht sei, wer betrügt, während ein Männliches in seiner Herde ist; und wer gelobt und dem Herrn ein Verdorbenes opfert! Denn ich bin ein großer König, spricht Jehova der Heerscharen, und mein Name ist furchtbar unter den Nationen.

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