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Tiago 2

ELB71
Non avere riguardi personali

1 Fratelli miei, la vostra fede nel nostro Signore Gesù Cristo, il Signore della gloria, sia immune da riguardi personali. 2 Perché, se nella vostra assemblea entra un uomo con l’anello d’oro, vestito splendidamente, e vi entra pure un povero con vesti sudicie, 3 voi avete riguardo a quello che veste splendidamente e gli dite: "Tu, siedi qui in un posto onorevole" e al povero dite: "Tu, stattene in piedi o siedi in terra accanto al mio sgabello", 4 non fate in voi stessi una discriminazione e non diventate giudici dai pensieri malvagi?

5 Ascoltate, fratelli miei diletti: Dio non ha forse scelto quelli che sono poveri secondo il mondo perché siano ricchi in fede ed eredi del regno che ha promesso a quelli che lo amano? 6 Ma voi avete disprezzato il povero! Non sono forse i ricchi quelli che vi opprimono e che vi trascinano davanti ai tribunali? 7 Non sono essi quelli che bestemmiano il buon nome che è stato invocato su di voi?

8 Certo, se adempite la legge regale, come dice la Scrittura: "Ama il tuo prossimo come te stesso", fate bene; 9 ma se avete dei riguardi personali, voi commettete un peccato essendo dalla legge convinti quali trasgressori. 10 Poiché chiunque avrà osservato tutta la legge, e avrà fallito in un solo punto, si rende colpevole su tutti i punti. 11 Poiché colui che ha detto: "Non commettere adulterio" ha detto anche: "Non uccidere". Ora, se tu non commetti adulterio ma uccidi, sei diventato trasgressore della legge.

12 Parlate e agite, perciò, come dovendo essere giudicati da una legge di libertà. 13 Perché il giudizio è senza misericordia per colui che non ha usato misericordia: la misericordia invece trionfa sul giudizio.

La fede e le opere

14 A che giova, fratelli miei, se uno dice di avere fede ma non ha opere? Può la fede salvarlo? 15 Se un fratello o una sorella sono nudi e mancanti del cibo quotidiano, 16 e uno di voi dice loro: "Andatevene in pace, scaldatevi e saziatevi", ma non date loro le cose necessarie al corpo, a che giova? 17 Così è della fede; se non ha opere, è per stessa morta. 18 Anzi uno piuttosto dirà: "Tu hai la fede e io ho le opere; mostrami la tua fede senza le tue opere e io con le mie opere ti mostrerò la mia fede". 19 Tu credi che c’è un solo Dio e fai bene, anche i demòni lo credono e tremano.

20 Ma vuoi, o insensato, renderti conto che la fede senza le opere non ha valore? 21 Abraamo, nostro padre, non fu egli giustificato per le opere quando offrì suo figlio Isacco sull’altare? 22 Tu vedi che la fede operava insieme con le sue opere e che per le opere la sua fede fu resa completa; 23 così fu adempiuta la Scrittura che dice: "Abraamo credette a Dio, e ciò gli fu messo in conto come giustizia" e fu chiamato amico di Dio. 24 Voi vedete che l’uomo è giustificato per opere e non per fede soltanto. 25 E così Raab, la prostituta, non fu anche lei giustificata per le opere quando accolse gli inviati e li mandò via per un’altra strada? 26 Infatti, come il corpo senza lo spirito è morto, così anche la fede senza le opere è morta.

1 Meine Brüder, habet den Glauben unseres Herrn Jesu Christi, des Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person. 2 Denn wenn in eure Synagoge ein Mann kommt mit goldenem Ringe, O. Fingerring in prächtigem Kleide, es kommt aber auch ein Armer in unsauberem Kleide herein, 3 und ihr sehet auf den, der das prächtige Kleid trägt, und sprechet: Setze du dich bequem hierher, und zu dem Armen sprechet ihr: Stehe du dort, oder setze dich hier unter meinen Fußschemel, - 4 habt ihr nicht unter O. bei euch selbst einen Unterschied gemacht und seid Richter mit bösen Gedanken Eig. Überlegungen geworden? 5 Höret, meine geliebten Brüder: Hat nicht Gott die weltlich Armen W. die Armen hinsichtlich der Welt auserwählt, reich zu sein im Glauben, und zu Erben des Reiches, welches er denen verheißen hat, die ihn lieben? 6 Ihr aber habt den Armen verachtet. Eig. dem Armen Unehre angetan Unterdrücken euch nicht die Reichen, und ziehen nicht sie euch vor die Gerichte? 7 Lästern nicht sie den guten Namen, der über euch angerufen worden ist?

8 Wenn ihr wirklich das königliche Gesetz erfüllet nach der Schrift: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst", so tut ihr wohl. 9 Wenn ihr aber die Person ansehet, so begehet ihr Sünde, indem ihr von dem Gesetz als Übertreter überführt werdet. 10 Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden. 11 Denn der da sprach: "Du sollst nicht ehebrechen", sprach auch: "Du sollst nicht töten". Wenn du nun nicht ehebrichst, aber tötest, so bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Also redet und also tut, als die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn das Gericht wird ohne Barmherzigkeit sein gegen den, der nicht Barmherzigkeit geübt hat. Die Barmherzigkeit rühmt sich wider das Gericht O. triumphiert über das Gericht.

14 Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber nicht Werke? kann etwa der Glaube ihn erretten? 15 Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und der täglichen Nahrung entbehrt, 16 und jemand unter euch spricht zu ihnen: Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gebet ihnen aber nicht die Notdurft des Leibes, was nützt es? 17 Also ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, an sich selbst O. an und für sich tot. 18 Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen. 19 Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern. 20 Willst du aber wissen, o eitler Mensch, daß der Glaube ohne die Werke tot ist? 21 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus O. auf dem Grundsatz der bzw. des Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar opferte? 22 Du siehst, daß der Glaube zu seinen Werken mitwirkte, und daß der Glaube durch die Werke W. aus den Werken vollendet wurde. 23 Und die Schrift ward erfüllt, welche sagt: "Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet", 1. Mose 15,6 und er wurde Freund Gottes genannt. 24 Ihr sehet also, daß ein Mensch aus O. auf dem Grundsatz der bzw. des Werken gerechtfertigt wird und nicht aus O. auf dem Grundsatz der bzw. des Glauben allein. 25 Ist aber gleicherweise nicht auch Rahab, die Hure, aus O. auf dem Grundsatz der bzw. des Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Wege hinausließ? 26 Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.

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