Das Glück der Vergebung
1 Ein Lehrgedicht von David.
Wie glücklich ist der, dem die Verfehlung vergeben und die Sünde zugedeckt ist. 2 Wie glücklich der Mensch, dem Jahwe die Schuld nicht zumisst,32,2: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 4,7-8. und dessen Geist frei ist von Betrug.
3 Solange ich schwieg, verfiel auch mein Leib, denn unaufhörlich schrie es in mir. 4 Du hattest deine Hand schwer auf mich gelegt – bei Tag und bei Nacht, und das hörte nicht auf. Mein Lebensmut verdorrte in der Sommerglut.
5 Da endlich bekannte ich dir meine Schuld und verschwieg mein Unrecht nicht länger vor dir. Da sprach ich es aus: "Ich will meine Vergehen bekennen, Jahwe!" Und du, du hast mich befreit von der Schuld, hast die Sünden vergeben, das Böse bedeckt.
6 Darum: Wer dich liebt, der bete, wann immer er dich antreffen kann. Wenn dann die gewaltige Flut einbricht, ihm wird das Wasser nichts tun.