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Psalmen 53

Die Unvernunft des Gottlosen

1 Dem Chorleiter. Auf eine schwermütige Weise. Ein Lehrgedicht von David.

2 Dummköpfe denken: "Es gibt keinen Gott." Sie richten Unheil an; ihr Tun ist abscheuliches Unrecht. Keinen gibt es, der Gutes tut.

3 Gott blickt vom Himmel auf die Menschen herab, will sehen, ob einer dort verständig ist, nur einer, der wirklich Gott sucht. 4 Doch alle haben sich von ihm entfernt, sie sind alle verdorben. Keiner tut Gutes, nicht einer davon.53,4: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 3,10-12.

5 Wissen die Bösen denn nicht, was sie tun? Sie fressen mein Volk, als wäre es Brot. Gott rufen sie gewiss nicht an. 6 Da trifft sie Furcht und Schrecken, obwohl doch nichts zu fürchten ist. Gott zerstreut die Gebeine deiner Bedränger. Du machst sie zuschanden, Israel, denn Gott hat sie verworfen.

7 Wenn doch die Rettung aus Zion bald käme! Wenn Gott dann die Not seines Volkes wendet, wird Israel jubeln und Jakob sich freuen.

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