7 Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum [allgemeinen] Nutzen verliehen. 8 Dem einen nämlich wird durch den Geist die Rede der Weisheit gegeben, einem andern aber die Rede der Erkenntnis nach demselben Geist; 9 einem andern Glauben in demselben Geist; einem andern die Gabe gesund zu machen in dem gleichen Geist; 10 einem andern Wunder zu wirken, einem andern Weissagung, einem andern Geister zu unterscheiden, einem andern verschiedene Arten von Sprachen, einem andern die Auslegung der Sprachen. 11 Dieses alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der einem jeden persönlich zuteilt, wie er will.
1. Korinther 12:7-11
Em outras traduções
- LUTHER1912 1912 Bíblia de Lutero com Números de Strong
7 In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen. 8 Einem wird gegeben durch den Geist, zu reden von der Weisheit; dem andern wird gegeben, zu reden von der Erkenntnis nach demselben Geist; 9 einem andern der Glaube in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen in demselben Geist; 10 einem andern, Wunder zu tun; einem andern Weissagung; einem andern, Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Sprachen; einem andern, die Sprachen auszulegen. 11 Dies aber alles wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeglichen seines zu, nach dem er will.
- GANTP Albrecht NT e Salmos
7 Jeder empfängt die Offenbarung des Geistes zum Besten des Ganzen. 8 Dem einen wird durch den Geist Weisheitsrede verliehen,Diese Gabe hatte Stephanus, der Christi Wahrheit so ergreifend verkündigte, daß die Widersacher innerlich davon getroffen wurden, wenn sie ihr Herz auch dagegen verschlossen.Apg 6:10 einem anderen Erkenntnisrede nach dem Willen desselben Geistes,Die Gabe der Erkenntnisrede äußert sich nicht sowohl in der Befähigung, die göttliche Wahrheit mit hervorragender Beredsamkeit zu verkündigen — denn Paulus unterscheidet 2Kor 11:6 ausdrücklich zwischen der Redekunst und der Erkenntnis —; sondern die Erkenntnisrede besteht darin, die Wahrheit in ihrem inneren Zusammenhang darzulegen und im Licht des Herrn in die Tiefen der göttlichen Geheimnisse einzudringen. — Jeder, der zum Lehren berufen ist, sollte von Gott die Gabe der Erkenntnisrede erbitten.9 einem anderen Glaube durch denselben Geist,Der Glaube als eine besondere Gabe des Geistes ist zu unterscheiden von dem Glauben als einer Frucht oder allgemeinen Wirkung des Geistes, wie der sich bei allen finden muß, die selig werden wollen.Apg 16:31, Heb 11:6Der Glaube als besondere Geistesgabe, die nur einzelnen verliehen wird zum Besten aller, ist die starke, überwältigende Glaubenskraft, die Berge versetzt,1Kor 13:2die vor keinem Bedenken zurückweicht, sondern im Vertrauen auf den lebendigen Gott auch die größten Hindernisse siegreich überwindet, die das ausrichtet, was anderen unmöglich scheint, die den Segen Gottes vom Himmel herabzieht, die sich nicht fürchtet, wenn auch die Welt unterginge und die Berge ins Meer sänken.Ps 46:3 einem anderen Heilungsgaben durch den einen Geist,Vgl. Apg 3:6-8, 4:30, 6:8, 8:7, 9:32-35, 14:8-10, 19:11-12, 28:7-9.10 einem anderen Kraftwirkungen,Kraftwirkungen sind mächtige Taten, die andere Wunder außer den Heilungsgaben umfassen: Apg 9:36-38, 13:6-12, 28:1-6. einem anderen Weissagung,Der Geist der Weissagung ist das Jesuszeugnis, ein Zeugnis, das Jesus ablegt, eine Offenbarung, die er kundtut (Off 19:10, 22:16.20). Was Jesus im Himmel in seinem Herzen bewegt, das will er durch den Heiligen Geist auf Erden in seiner Kirche durch Weissagung kundmachen.Joh 16:13-14So ist die Weissagung der Ausdruck des Herzens Jesu in der Kirche, seinem geistlichen Leib: der Ausdruck seiner Leiden, seiner Freude, seiner Sehnsucht, seiner Tröstung. Für die Weissagung ist ein Dreifaches wesentlich: Licht, Kraft und Wort. Der Heilige Geist gibt Licht in den Geist des Menschen; er verleiht dem Menschen zu gleicher Zeit Kraft, die Licht zum Ausdruck zu bringen, und zwar in Worten, die freilich des Menschen Worte sind, aber doch gerade die Worte, durch die des Geistes Sinn zur Offenbarung kommen soll. Bei der Weissagung findet demnach ein Zusammenwirken des Heiligen Geistes und des Menschen statt. Der Mensch ist ein Werkzeug des Heiligen Geistes, aber ein vernünftiges, freies, mittätiges und deshalb auch verantwortliches Werkzeug. Während der böse Geist den Willen des Menschen, der sich ihm ergibt, unterjocht und seine freie Persönlichkeit für eine Weile vernichtet — wie wir dies nicht nur bei der Wahrsagerei des heidnischen Altertums, sondern auch bei den mancherlei lügenhaften Kräften der Gegenwart wahrnehmenvgl. 2Th 2:9—, bleibt dagegen der Mensch bei der Eingebung des Heiligen Geistes völlig im Besitz seiner Freiheit und Eigenart.1Kor 14:32, 1Th 5:19-20Das Wunderbare und Geheimnisvolle bei der Weissagung ist also dies, daß der vollkommene Heilige Geist in Verbindung tritt mit dem unvollkommenen menschlichen Geist. Daraus folgt zunächst, daß in dem gegenwärtigen Weltalter, wo sich lauter Schwachheit in uns findet, unser Weissagen Stückwerk ist.1Kor 13:9Und zweitens ist einleuchtend, daß der Wert und die Reinheit der Weissagung wesentlich bedingt ist durch die Beschaffenheit des menschlichen Werkzeugs.vgl. Rö 12:6Die Weissagung soll unter allen geistlichen Gaben am meisten erstrebt werden, weil sie für die Erbauung der Gemeinde am förderlichsten ist.1Kor 14:1,5,39 einem anderen Geisterunterscheidung,Diese Gabe lehrt mit scharfem Auge unterscheiden zwischen den Wirkungen des Heiligen Geistes und den Werken des bösen Feindes. einem anderen Arten von Zungenreden,Die "Arten" der Zungen sind verschieden. Paulus selbst unterscheidet deutlich zwei Arten des Zungenredens: ein Reden in Zungen oder Sprachen der Menschen und ein Reden in Sprachen der Engel.1Kor 13:1Ein Reden in Sprachen der Menschen wurde z.B. den Aposteln am Pfingstfest als eine Gabe des Geistes verliehen, als sie in den Landessprachen der damals in Jerusalem versammelten Fremden die großen Taten Gottes verkündigten.Apg 2:4-11Dies Zungenreden bedurfte keiner besonderen Auslegung, und es diente ferner zur größten Erbauung der gläubigen Hörer. Ganz anders aber verhält es sich mit jenem Zungenreden, das der Apostel 1Kor. 14 beschreibt. Dies Reden geschieht in Sprachen der Engel in überirdischen, himmlischen Worten, die nur dem Redenden zur Erbauung dienen, und die ohne Auslegung in der Landessprache den Hörern unverständlich sind.1Kor 14:2,13,14 einem anderen Auslegung des Zungenredens.Das Zungenreden dient nur dann auch für die Gemeinde zur Erbauung, wenn der Heilige Geist zugleich eine Auslegung der Zungen gibt.1Kor 14:5Zungen ohne Auslegung läßt Paulus in den Gottesdiensten nicht zu.1Kor 14:2811 Das alles wirkt ein und derselbe Geist, der jedem eine besondere Gabe zuteilt, wie er will.
- ELO Darby Elberfelder Não Revisada 1905
7 Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. 8 Denn einem wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geiste; 9 einem anderen aber Glauben in demselben Geiste, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in demselben Geiste, 10 einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Prophezeiung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen. 11 Alles dieses aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er will.
- ELB71 Elberfelder 1871
7 Einem jeden aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. 8 Denn einem wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geiste; 9 einem anderen aber Glauben in d. h. in der Kraft des demselben Geiste, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in d. h. in der Kraft des demselben Geiste, 10 einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Prophezeiung, O. Weissagung; so auch später einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber Arten von Sprachen, O. Zungen; so auch Vers 28 und 30 einem anderen aber Auslegung der Sprachen. O. Zungen; so auch Vers 28 und 3011 Alles dieses aber wirkt ein und derselbe Geist, einem jeden insbesondere austeilend, wie er will.
- ELBBK Elberfelder Übersetzung (Versão de bibelkommentare.de)
7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. 8 Denn einem wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; 9 einem anderen aber Glauben in12,9 d.h. in der Kraft des demselben Geist, einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in12,9 d.h. in der Kraft des demselben Geist, 10 einem anderen aber Wunderwirkungen, einem anderen aber Prophezeiung12,10 O. Weissagung; so auch später, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber Arten von Sprachen12,10 O. Zungen; so auch V. 28 und 30, einem anderen aber Auslegung der Sprachen12,10 O. Zungen; so auch V. 28 und 30. 11 Alles dieses aber wirkt ein und derselbe Geist, jedem insbesondere austeilend, wie er will.
- NEU Nova Tradução Evangelística
7 Aber an jedem von uns will sich der Geist zum Nutzen der Gemeinde offenbaren: 8 Dem Einen wird vom Geist das Wort der Weisheit gegeben, ein Anderer kann durch denselben Geist Einsicht vermitteln, 9 einem Dritten wird eine besondere Glaubenskraft geschenkt, einem Anderen wieder Heilungsgaben – alles durch denselben Geist. 10 Der Geist ermächtigt den Einen, Wunder zu wirken; einen Anderen lässt er Weisungen Gottes verkündigen. Ein Dritter erhält die Fähigkeit zu unterscheiden, was vom Geist Gottes kommt und was nicht. Einer wird befähigt, in nicht gelernten fremden Sprachen zu reden, und ein Anderer, sie zu übersetzen. 11 Das alles wird von ein und demselben Geist bewirkt, der jedem seine besondere Gabe zuteilt, wie er es beschlossen hat.
- TKW Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker
7 Jedem wird aber die Kundgebung des Geistes verliehen, wie es frommt. 8 So wird dem einen durch den Geist gegeben die Rede der Weisheit, einem andern die der Erkenntnis nach demselben Geiste. 9 Wieder einem der Glaube im selben Geist, einem andern Gaben der Heilung in dem gleichen Geist, 10 einem andern Wunderwirkungen, einem andern Weissagung, einem andern Unterscheidung von Geistern, einem andern verschiedene Zungensprachen, einem andern Auslegung dieser Sprachen. 11 Das alles wirkt der Eine und selbe Geist, und scheidet einem jeden insbesondere zu, was er will.
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