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Salmos 126

1 Als Jahwe Zions Wandrer Die aus der babylonischen Verbannung nach Jerusalem zurückkehrten. in die Heimat führte, / Waren wir wie Träumende.2 Damals war unser Mund voll Lachens / Und unsre Zunge voll Jubels. / Damals sagte man unter den Heiden: / "Großes hat Jahwe an ihnen getan!"3 Ja, Großes hat Jahwe an uns getan: / Darüber waren wir fröhlich.4 Wende nun, Jahwe, auch unser Geschick So seufzte die nach Kanaan aus Babel zurückgekehrte jüdische Gemeinde. Denn die erste Zeit nach der Rückkehr brachte viele Enttäuschungen und Widerwärtigkeiten. / Gleich Regenbächen im Mittagsland. Wie die Regenbäche das dürre Südland Kanaans erquicken, so möge - das ist die Bitte - Gottes Gnade das hilfsbedürftige Volk beleben.5 Die mit Tränen säen, / Werden mit Jubel ernten.6 Wohl geht man jetzt mit Weinen dahin, / Indem man den Samen zur Aussaat trägt. / Aber man kommt mit Jubel an, / Indem man trägt seine Garben. Tränen flossen bei der Grundlegung des Tempels nach der Rückkehr aus Babel, aber lauter Jubel herrschte später bei der Einweihung des Tempels (Esra 3,13; 6,16.22).

1 Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Als Jahwe Zions Geschick gewendet hat, / da waren wir wie Träumende.2 Da war unser Mund mit Lachen erfüllt / und unsere Zunge mit Jubel. / Damals sagte man unter den Völkern: / "Jahwe hat Großes für sie getan!"3 Ja, Großes hat Jahwe für uns getan! / Und wie glücklich waren wir!4 Jahwe, wende auch jetzt unser Geschick, / so wie du mit Wasser füllst die Wadis im Negev.5 Wer mit Tränen sät, / wird mit Jubel ernten.6 Weinend trägt er den Saatbeutel hin, / doch mit Jubel bringt er die Garben heim.

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