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Lucas 14

ELB71
Gesù guarisce in giorno di sabato

1 Gesù entrò in casa di uno dei principali farisei in giorno di sabato per prendere cibo; essi lo stavano osservando. 2 Ed ecco, gli stava davanti un uomo idropico. 3 Gesù prese a dire ai dottori della legge e ai farisei: "È lecito o no fare guarigioni in giorno di sabato?". Ma essi tacquero. 4 Allora egli, presolo, lo guarì e lo congedò. 5 Poi disse loro: "Chi di voi, se un figlio o un bue cade in un pozzo, non lo tira subito fuori in giorno di sabato?". 6 Ed essi non potevano rispondere nulla in contrario.

Lezioni di umiltà e di amore

7 Notando poi come gli invitati sceglievano i primi posti, disse loro questa parabola: 8 "Quando sarai invitato a nozze da qualcuno, non ti mettere a tavola al primo posto, perché può darsi che sia stato invitato da lui qualcuno più importante di te 9 e chi ha invitato te e lui non venga a dirti: Cedi il posto a questo!e tu debba, con tua vergogna, cominciare allora a occupare l’ultimo posto. 10 Ma quando sarai invitato, vaa metterti all’ultimo posto, affinché, quando colui che ti ha invitato verrà, ti dica: Amico, sali più in su. Allora ne avrai onore davanti a tutti quelli che saranno a tavola con te. 11 Poiché chiunque si innalza sarà abbassato, e chi si abbassa sarà innalzato".

12 Diceva pure a chi lo aveva invitato: "Quando fai un pranzo o una cena, non chiamare i tuoi amici, i tuoi fratelli, i tuoi parenti, i vicini ricchi, affinché anche loro t’invitino e ti sia reso il contraccambio; 13 ma quando fai un convito, chiama i poveri, gli storpi, gli zoppi, i ciechi 14 e sarai beato, perché non hanno modo di rendertene il contraccambio; infatti il contraccambio ti sarà reso alla risurrezione dei giusti".

La parabola del gran convito

15 Uno degli invitati, udite queste cose, gli disse: "Beato chi mangerà del pane nel regno di Dio!". 16 Ma Gesù gli disse: "Un uomo fece una gran cena e invitò molti; 17 e, all’ora della cena, mandò il suo servo a dire agli invitati: Venite, perché tutto è già pronto. 18 Tutti insieme cominciarono a scusarsi. Il primo gli disse: Ho comprato un campo e ho necessità di andarlo a vedere; ti prego di scusarmi. 19 Un altro disse: Ho comprato cinque paia di buoi e vado a provarli; ti prego di scusarmi. 20 Un altro disse: Ho preso moglie, e perciò non posso venire. 21 E il servo, tornato, riferì queste cose al suo signore. Allora il padrone di casa, adiratosi, disse al suo servo: Vapresto per le piazze e per le vie della città e conduci qua i poveri, gli storpi, i ciechi e gli zoppi. 22 Poi il servo disse: Signore, si è fatto come hai comandato e c’è ancora posto. 23 E il signore disse al servo: Vafuori per le strade e lungo le siepi e costringili a entrare, affinché la mia casa sia piena. 24 Perché io vi dico che nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggerà la mia cena".

Il prezzo del discepolato

25 Ora molta gente andava con lui; ed egli, voltatosi, disse loro:

26 "Se uno viene a me e non odia suo padre e sua madre, la moglie e i figli, i fratelli e le sorelle e persino la propria vita, non può essere mio discepolo. 27 E chi non porta la sua croce e non viene dietro a me, non può essere mio discepolo.

28 Infatti, chi è fra voi colui che, volendo edificare una torre, non si metta prima a sedere e calcoli la spesa per vedere se ha da poterla finire? 29 Perché non succeda che, quando ne abbia posto le fondamenta e non la possa finire, tutti quelli che la vedranno comincino a beffarsi di lui, dicendo: 30 Quest’uomo ha cominciato a edificare e non ha potuto finire.

31 Ovvero, qual è il re che, partendo per muovere guerra a un altro re, non si metta prima a sedere ed esamini se possa, con diecimila uomini, affrontare chi gli viene contro con ventimila? 32 Altrimenti, mentre quello è ancora lontano, gli manda un’ambasciata e chiede di trattare la pace.

33 Così dunque ognuno di voi, che non rinunci a tutto quello che ha, non può essere mio discepolo.

34 Il sale, certo, è buono ma, se anche il sale diventa insipido, con che gli si darà sapore? 35 Non serve per terra, per concime; lo si butta via. Chi ha orecchi da udire, oda".

1 Und es geschah, als er am Sabbath in das Haus eines der Obersten der Pharisäer kam, um zu essen, W. Brot zu essen daß sie auf ihn lauerten. 2 Und siehe, ein gewisser wassersüchtiger Mensch war vor ihm. 3 Und Jesus hob an und sprach zu den Gesetzgelehrten und Pharisäern und sagte: Ist es erlaubt, am Sabbath zu heilen? 4 Sie aber schwiegen. Und er faßte ihn an und heilte ihn und entließ ihn. 5 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, dessen Esel oder Ochs in einen Brunnen fällt, und der ihn nicht alsbald herauszieht am Tage des Sabbaths? 6 Und sie vermochten nicht, ihm darauf zu antworten.

7 Er sprach aber zu den Eingeladenen ein Gleichnis, indem er bemerkte, wie sie die ersten Plätze wählten, und sagte zu ihnen: 8 Wenn du von jemandem zur Hochzeit geladen wirst, so lege dich nicht auf den ersten Platz, damit nicht etwa ein Geehrterer als du von ihm geladen sei, 9 und der, welcher dich und ihn geladen hat, komme und zu dir spreche: Mache diesem Platz; und dann wirst du anfangen, mit Schande den letzten Platz einzunehmen. 10 Sondern, wenn du geladen bist, so gehe hin und lege dich auf den letzten Platz, auf daß, wenn der, welcher dich geladen hat, kommt, er zu dir spreche: Freund, rücke höher hinauf. Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tische liegen; 11 denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. 12 Er sprach aber auch zu dem, der ihn geladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder ein Abendmahl machst, so lade nicht deine Freunde, noch deine Brüder, noch deine Verwandten, noch reiche Nachbarn, damit nicht etwa auch sie dich wiederladen und dir Vergeltung werde. 13 Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade Arme, Krüppel, Lahme, Blinde, 14 und glückselig wirst du sein, weil sie nicht haben, dir zu vergelten; denn es wird dir vergolten werden in der Auferstehung der Gerechten.

15 Als aber einer von denen, die mit zu Tische lagen, dies hörte, sprach er zu ihm: Glückselig, wer Brot essen wird im Reiche Gottes! 16 Er aber sprach zu ihm: Ein gewisser Mensch machte ein großes Abendmahl und lud viele. 17 Und er sandte seinen Knecht O. Sklaven; so auch nachher zur Stunde des Abendmahls, um den Geladenen zu sagen: Kommet, denn schon ist alles bereit. 18 Und sie fingen alle ohne Ausnahme an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß notwendig ausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. 19 Und ein anderer sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe hin, sie zu versuchen; ich bitte dich, halte mich für entschuldigt. 20 Und ein anderer sprach: Ich habe ein Weib geheiratet, und darum kann ich nicht kommen. 21 Und der Knecht kam herbei und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe eilends hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt, und bringe hier herein die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden. 22 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, wie du befohlen hast, und es ist noch Raum. 23 Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe hinaus auf die Wege und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde; 24 denn ich sage euch, daß nicht einer jener Männer, die geladen waren, mein Abendmahl schmecken wird.

25 Es ging aber eine große Volksmengen mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen: 26 Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein; 27 und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein. 28 Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor nieder und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung habe? 29 auf daß nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht zu vollenden vermag, alle, die es sehen, anfangen ihn zu verspotten 30 und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und vermochte nicht zu vollenden. 31 Oder welcher König, der auszieht, um sich mit einem anderen König in Krieg einzulassen, setzt sich nicht zuvor nieder und ratschlagt, ob er imstande sei, dem mit Zehntausend entgegen zu treten, der wider ihn kommt mit Zwanzigtausend? 32 wenn aber nicht, so sendet er, während er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen. O. um Friedensverhandlungen; W. um das zum Frieden33 Also nun jeder von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, kann nicht mein Jünger sein. 34 Das Salz nun ist gut; wenn aber auch das Salz kraftlos O. fade geworden ist, womit soll es gewürzt werden? 35 Es ist weder für das Land noch für den Dünger tauglich; man wirft es hinaus. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

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