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Daniel 4

SFB15

1 (03-31) König Nebukadnezar wünscht allen Völkern, Stämmen und Zungen, die auf der ganzen Erde wohnen, großen Frieden! 2 (03-32) Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder kundzutun, die der höchste Gott an mir getan hat. 3 (03-33) Wie groß sind seine Zeichen und wie gewaltig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währt für und für! 4 (04-1) Ich, Nebukadnezar, lebte sorglos in meinem Hause und gesund in meinem Palast. 5 (04-2) Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte, und die Gedanken auf meinem Lager und die Gesichte meines Hauptes ängstigten mich. 6 (04-3) Und es ward von mir Befehl gegeben, alle Weisen Babels vor mich zu bringen, damit sie mir des Traumes Deutung kundtäten. 7 (04-4) Alsbald kamen die Schriftkundigen, Wahrsager, Chaldäer und Sterndeuter herbei, und ich erzählte vor ihnen den Traum; aber sie konnten mir die Deutung nicht kundtun, 8 (04-5) bis zuletzt Daniel vor mich kam, der Beltsazar heißt nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter ist; vor dem erzählte ich meinen Traum: 9 (04-6) Beltsazar, du Oberster der Schriftkundigen, von dem ich weiß, daß der Geist der heiligen Götter in dir ist und daß kein Geheimnis dir Mühe macht, vernimm das Traumgesicht, das ich gesehen habe, und sage mir, was es bedeutet! 10 (04-7) Das sind aber die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager: Ich schaute, und siehe, es stand ein sehr hoher Baum mitten auf der Erde. 11 (04-8) Der Baum war groß und stark, und sein Wipfel reichte bis an den Himmel, und er wurde gesehen bis ans Ende der ganzen Erde. 12 (04-9) Sein Laub war schön und seiner Früchte viel, und Nahrung für alle fand sich an ihm; unter ihm suchten Schatten die Tiere des Feldes, und die Vögel des Himmels wohnten auf seinen Zweigen, und von ihm nährte sich alles Fleisch. 13 (04-10) Ich sah in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager und siehe, ein heiliger Wächter fuhr vom Himmel herab; 14 (04-11) der rief mit gewaltiger Stimme und sprach: «Hauet den Baum um und schlaget seine Äste weg, streifet sein Laub ab und zerstreuet seine Früchte, jaget die Tiere unter ihm fort und die Vögel von seinen Zweigen! 15 (04-12) Aber seinen Wurzelstock sollt ihr in der Erde lassen, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz im grünen Felde, damit er vom Tau des Himmels benetzt werde und mit den Tieren Anteil habe an den Kräutern der Erde. 16 (04-13) Sein Herz soll verändert werden, daß es kein menschliches mehr sei, und es soll ihm ein tierisches Herz gegeben werden, und sieben Zeiten sollen darüber vergehen. 17 (04-14) Im Rat der Wächter wurde das beschlossen und von den Heiligen besprochen und verlangt, damit die Lebendigen erkennen, daß der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber setzt.» 18 (04-15) Diesen Traum habe ich, König Nebukadnezar, gesehen; du aber, Beltsazar, gib die Auslegung, weil alle Weisen meines Reiches nicht imstande sind, dieselbe kundzutun; du aber kannst es, weil der Geist der heiligen Götter in dir ist! 19 (04-16) Da blieb Daniel, den man Beltsazar heißt, eine Weile ganz starr, und seine Gedanken erschreckten ihn. Der König antwortete und sprach: Beltsazar, der Traum und seine Deutung dürfen dich nicht erschrecken! Beltsazar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Auslegung deinen Feinden! 20 (04-17) Der Baum, den du gesehen hast, so groß und stark, daß sein Wipfel bis zum Himmel reichte und der über die ganze Erde zu sehen war, 21 (04-18) der so schönes Laub hatte und so reiche Früchte trug und an dem sich Nahrung für alle fand, unter welchem sich die Tiere des Feldes aufhielten und auf dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten, 22 (04-19) der Baum bist du, o König, der du so groß und stark geworden bist und dessen Majestät so groß ist, daß sie bis zum Himmel reicht, und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde. 23 (04-20) Daß aber der König einen Wächter, einen Heiligen, vom Himmel herabfahren sah und sagen hörte: «Hauet den Baum um und verderbet ihn; aber seinen Wurzelstock lasset in der Erde bleiben, und zwar in Banden von Eisen und Erz im grünen Felde, daß er vom Tau des Himmels benetzt werde und sein Teil habe mit den Tieren des Feldes, bis daß sieben Zeiten über ihm vergangen sind», 24 (04-21) das hat, o König, folgende Bedeutung, und dies ist der Beschluß des Höchsten, der meinen Herrn, den König, betrifft. 25 (04-22) Man wird dich von den Menschen ausstoßen, daß du bei den Tieren des Feldes wohnest; und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis daß du erkennst, daß der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will. 26 (04-23) Weil aber vom Verbleiben des Wurzelstockes des Baumes die Rede war, so wird auch dir dein Königtum verbleiben, sobald du erkennen wirst, daß der Himmel herrscht. 27 (04-24) Darum, o König, laß dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Erbarmen gegen die Armen, wenn dein Glück dauerhaft sein soll! 28 (04-25) Dies alles ist über den König Nebukadnezar gekommen. 29 (04-26) Als er sich nach zwölf Monaten auf seinem königlichen Palast zu Babel erging, 30 (04-27) da hob der König an und sprach: «Ist das nicht die große Babel, die ich mir erbaut habe zur königlichen Residenz, kraft meines Reichtums und zu Ehren meiner Majestät?» 31 (04-28) Noch war dieses Wort im Munde des Königs, da erscholl eine Stimme vom Himmel herab: «Dir wird gesagt, König Nebukadnezar: Das Königreich ist von dir genommen! 32 (04-29) Und man wird dich von den Menschen verstoßen, und du sollst bei den Tieren des Feldes wohnen; mit Gras wird man dich füttern wie die Ochsen, und sieben Zeiten sollen über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste Gewalt hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will!» 33 (04-30) Im selben Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezar: er ward von den Menschen ausgestoßen, fraß Gras wie ein Ochse, und sein Leib ward vom Tau des Himmels benetzt, bis sein Haar so lang ward wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen. 34 (04-31) Aber nach Verlauf der Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Da lobte ich den Höchsten und pries den, der ewig lebt, und verherrlichte ihn, dessen Herrschaft eine ewige ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt; 35 (04-32) gegen welchen alle, die auf Erden wohnen, wie nichts zu rechnen sind; er verfährt, wie er will, mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, und niemand ist, der seiner Hand wehren, noch zu ihm sagen dürfte: Was machst du? 36 (04-33) Zu derselben Zeit, als mir mein Verstand wiederkam, kehrte mit der königlichen Ehre auch meine Würde und mein gutes Aussehen wieder; meine Räte und Großen suchten mich auf, und ich ward wieder über mein Königreich gesetzt und erhielt noch größere Macht. 37 (04-34) Nun lobe und erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist richtig, und seine Wege sind gerecht; wer aber stolz einhergeht, den kann er demütigen!

1 Jag, Nebukadnessar, levde i lugn och ro i mitt hus och var lycklig i mitt palats. 2 fick jag en dröm som skrämde mig. Jag oroades av drömbilder min bädd och av syner jag såg. 3 Därför befallde jag att alla de vise i Babel skulle hämtas till mig för att förklara drömmens tydning för mig. 4 Spåmännen, besvärjarna, kaldeerna och stjärntydarna kom och jag berättade drömmen för dem, men de kunde inte ge mig tydningen.

5 Dan 1:7, 5:11, 14. Slutligen kom också Daniel inför mig, han som hade fått namnet Belteshassar efter min guds namn. Heliga gudars ande bor i honom, och jag berättade drömmen för honom: 6 Hes 28:3. "Belteshassar, du som är den främste bland spåmännen, jag vet att heliga gudars ande bor i dig och att ingen hemlighet är för svår för dig. Säg mig vad jag såg i min dröm och vad det betyder!

7 Hes 31:3f. Här är den syn som jag hade min bädd: Jag såg i min syn ett träd stå mitt jorden, och det var mycket högt. 8 Trädet var stort och väldigt och högt att det nådde till himlen och syntes till jordens ände. 9 Hes 17:23, 31:6. Lövverket var vackert, och det bar mycket frukt att det hade mat åt alla. Markens djur fann skugga under det och himlens fåglar bodde grenarna. Allt levande fick sin föda från det.

10 I den syn som jag hade min bädd såg jag hur en helig väktare steg ner från himlen. 11 Han ropade med hög röst och sade: Hugg ner trädet och kapa grenarna, riv bort lövverket och strö ut frukten, att djuren under trädet flyr sin väg och fåglarna flyger bort från grenarna. 12 Men stubben med rötterna ska lämnas kvar i jorden bland markens gräs, bunden med kedjor av järn och koppar. Den ska fuktas av himlens dagg och ha sin lott med djuren bland markens örter. 13 Hans hjärta ska förvandlas från ett mänskligt hjärta att han i stället får ett djurs hjärta4:13ett djurs hjärtaEn fragmentarisk kilskriftstavla från denna tid ger visst belägg för en period av galenskap under Nebukadnessars regim, och att hans son Evil-Merodak (2 Kung 25:27) ersatte honom under denna tid. "Sju tider" kan stå för sju år (jfr 12:7), månader eller dagar., och sju tider ska fram över honom. 14 1 Sam 16:1, 12, 1 Kung 22:19f, Job 1:6, Dan 2:21, 5:21, Luk 1:52. är det bestämt genom väktarna, och är det befallt av de heliga, för att de levande ska veta att den Högste råder över människors riken. Han ger dem åt vem han vill och upphöjer den ringaste bland människor till att härska över dem.

15 Det var drömmen som jag, kung Nebukadnessar, hade. Nu får du, Belteshassar, tyda den, för ingen av alla de vise i mitt rike kan ge mig tydningen. Men du kan det, för heliga gudars ande bor i dig."

16 stod Daniel, som också kallades Belteshassar, en stund bestört, fylld av oroliga tankar. Men kungen tog till orda igen och sade: "Belteshassar, låt inte drömmen och dess betydelse skrämma dig."

Belteshassar sade: "Min herre, o att drömmen hade gällt dina fiender och dess betydelse dina motståndare! 17 Trädet som du såg, som var stort och väldigt och högt att det nådde till himlen och syntes över hela jorden, 18 med vackert lövverk och mycket frukt att det hade föda åt alla, trädet som markens djur bodde under och vars grenar himlens fåglar hade sina nästen, 19 Job 20:6, Dan 2:37. det är du själv, o konung. Du har blivit stor och väldig, din storhet har vuxit och når upp till himlen och ditt välde sträcker sig till jordens ände.

20 Men kungen såg en helig väktare stiga ner från himlen och säga: Hugg ner trädet och förstör det. Men stubben ska lämnas kvar med rötterna i jorden, bunden med kedjor av järn och koppar bland markens gräs. Den ska fuktas av himlens dagg och ha sin lott bland markens djur, tills sju tider har gått fram över honom.21 Detta betyder, o konung, och det är den Högstes beslut som har drabbat min herre kungen: 22 Jes 37:16, Dan 5:21. Du ska bli utstött från människorna och bo bland markens djur och äta gräs som en oxe och fuktas av himlens dagg. Sju tider ska fram över dig, tills du har insett att den Högste råder över människors riken och ger dem åt vem han vill.

23 Men att det befalldes att trädets stubbe med rötterna skulle lämnas kvar, det betyder att du ska tillbaka ditt rike när du har insett att det är himlen som har makten. 24 Ords 16:6. Därför, o konung, låt mitt råd behaga dig: Gör dig fri från dina synder genom att göra gott och från dina missgärningar genom att vara barmhärtig mot de fattiga, om din framgång ska bestå."

25 Allt detta hände med kung Nebukadnessar. 26 Tolv månader senare gick kungen omkring taket av det kungliga palatset i Babel, 27 och han tog till orda och sade: "Här är det stora Babel4:27det stora Babel som jag har byggt uppNebukadnessars byggprojekt i Babel var legendariska: palats, tempel och kanaler. Det kanske mest berömda är den blåskimrande Ishtarporten, som idag finns utställd i Berlin. som jag har byggt upp till ett kungavälde med min starka makt, till ära för mitt majestät!"

28 Medan orden ännu var i kungens mun kom en röst från himlen: "Till dig, kung Nebukadnessar, ska det sägas: Ditt rike har tagits ifrån dig. 29 Du ska bli utstött från människorna och bo bland markens djur och äta gräs som en oxe. ska sju tider fram över dig, tills du har insett att den Högste råder över människors riken och ger dem åt vem han vill."

30 I samma ögonblick gick ordet i uppfyllelse Nebukadnessar. Han blev utstött från människorna och måste äta gräs som en oxe. Himlens dagg fuktade hans kropp tills hans hår växte och blev som örnfjädrar och hans naglar blev som fågelklor.

31 Dan 7:14. Men när den tiden hade gått lyfte jag, Nebukadnessar, min blick till himlen och fick tillbaka mitt förstånd. lovade jag den Högste, jag prisade och ärade honom som lever i evighet.

Hans välde är ett evigt välde,

hans rike varar från släkte till släkte.

32 Job 9:12, Jes 24:21, 40:17, 43:13. Alla som bor jorden

räknas för ingenting,

han gör vad han vill

med himlens här

och med dem som bor jorden.

Ingen kan stå emot hans hand

eller säga till honom:

"Vad är det du gör?"

33 Vid samma tid återfick jag mitt förstånd och jag fick tillbaka min härlighet och glans, till ära för mitt rike. Mina rådsherrar och stormän sökte upp mig, och jag blev nytt insatt i mitt rike och fick ännu större makt. 34 Dan 5:20, 1 Petr 5:5f. Nu prisar, upphöjer och ärar jag, Nebukadnessar,4:34Nu prisar, upphöjer och ärar jag, NebukadnessarEtt flertal andra fromma böner av kung Nebukadnessar finns bevarade på babyloniska kilskriftstavlor. himlens Kung, för alla hans gärningar är sanning och hans vägar rätta. Och han kan ödmjuka dem som vandrar i högmod.

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