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1 Samuel 6

ELB71
L’arca rimandata a Israele

1 L’arca dell’Eterno rimase nel paese dei Filistei sette mesi. 2 Poi i Filistei chiamarono i sacerdoti e gli indovini, e dissero: "Che faremo dell’arca dell’Eterno? Insegnateci il modo di rimandarla al suo luogo". 3 E quelli risposero: "Se rimandate l’arca dell’Iddio d’Israele, non la rimandate senza nulla, ma fate un’offerta per la colpa; allora guarirete, e così saprete perché la sua mano non si è allontanata da voi". 4 Essi chiesero: "Quale offerta per la colpa gli offriremo?". Quelli risposero: "Cinque emorroidi d’oro e cinque topi d’oro, secondo il numero dei prìncipi dei Filistei; poiché una stessa piaga ha colpito voi e i vostri prìncipi. 5 Fate dunque delle raffigurazioni delle vostre emorroidi e delle riproduzioni dei topi che vi devastano il paese, e date gloria all’Iddio d’Israele; forse egli allenterà la sua mano su di voi, sui vostri dèi e sul vostro paese. 6 E perché dovreste indurire il vostro cuore come gli Egiziani e Faraone indurirono il loro cuore? Dopo che egli ebbe manifestato contro di loro la sua potenza, gli Egiziani non lasciarono forse partire gli Israeliti, così che questi poterono andarsene? 7 Ora dunque fatevi un carro nuovo, prendete due vacche che allattino e che non abbiano mai portato giogo, attaccate al carro le vacche e riconducete nella stalla i loro vitelli. 8 Poi prendete l’arca dell’Eterno e mettetela sul carro; e accanto a essa ponete, in una cassetta, i lavori d’oro che presentate all’Eterno come offerta per la colpa; e lasciatela, in modo che se ne vada. 9 E state a vedere: se sale per la via che conduce al suo paese, verso Bet-Semes, vuol dire che l’Eterno è colui che ci ha fatto questo gran male; altrimenti sapremo che non ci ha colpito la sua mano, ma che questo ci è avvenuto per caso". 10 Quelli dunque fecero così; presero due vacche che allattavano, le attaccarono al carro e chiusero nella stalla i vitelli. 11 Poi misero sul carro l’arca dell’Eterno e la cassetta con i topi d’oro e le raffigurazioni delle emorroidi. 12 Le vacche presero direttamente la via che conduce a Bet-Semes; seguirono sempre la stessa strada, muggendo mentre andavano e non piegarono a destra a sinistra. I prìncipi dei Filistei le seguirono fino ai confini di Bet-Semes. 13 Ora quei di Bet-Semes mietevano il grano nella valle; e alzando gli occhi videro l’arca e si rallegrarono vedendola. 14 Il carro, giunto al campo di Giosuè di Bet-Semes, vi si fermò. C’era una grande pietra; essi spaccarono il legname del carro e offrirono le vacche in olocausto all’Eterno. 15 I Leviti deposero l’arca dell’Eterno e la cassetta che le stava accanto e conteneva gli oggetti d’oro, e misero ogni cosa sulla grande pietra; e, in quello stesso giorno, quelli di Bet-Semes offrirono olocausti e presentarono sacrifici all’Eterno. 16 I cinque prìncipi dei Filistei, visto ciò, tornarono il giorno stesso a Ecron. 17 Questo è il numero delle emorroidi d’oro che i Filistei presentarono all’Eterno come offerta per la colpa; una per Asdod, una per Gaza, una per Ascalon, una per Gat, una per Ecron. 18 E dei topi d’oro ne offrirono tanti quante erano le città dei Filistei appartenenti ai cinque prìncipi, dalle città murate ai villaggi di campagna che si estendono fino alla grande pietra sulla quale fu posata l’arca dell’Eterno, e che sussiste anche al giorno d’oggi nel campo di Giosuè, il Bet-Semita. 19 L’Eterno colpì quelli di Bet-Semes, perché avevano guardato dentro l’arca dell’Eterno; colpì settanta uomini del popolo. Il popolo fece cordoglio, perché l’Eterno lo aveva colpito con una grande piaga. 20 E quelli di Bet-Semes dissero: "Chi può sussistere in presenza dell’Eterno, di questo Dio santo? E da chi salirà l’arca, partendo da noi?". 21 E spedirono dei messaggeri agli abitanti di Chiriat-Iearim per dire loro: "I Filistei hanno ricondotto l’arca dell’Eterno; scendete e portatela presso di voi".

1 Und die Lade Jehovas war im Gefilde der Philister sieben Monate. 2 Und die Philister riefen die Priester und Wahrsager und sprachen: Was sollen wir mit der Lade Jehovas tun? Tut uns kund, auf welche Weise O. womit wir sie an ihren Ort senden sollen. 3 Und sie sprachen: Wenn ihr die Lade des Gottes Israels fortsendet, so sollt ihr sie nicht leer fortsenden, denn ihr müßt ihm jedenfalls ein Schuldopfer erstatten; alsdann werdet ihr genesen, und es wird euch kundwerden, warum seine Hand nicht von euch weicht. 4 Und sie sprachen: Welches ist das Schuldopfer, das wir ihm erstatten sollen? Und sie sprachen: Nach der Zahl der Fürsten der Philister, fünf goldene Beulen und fünf goldene Mäuse; denn einerlei Plage habt ihr Eig. haben sie alle und eure Fürsten. 5 Und machet Bilder von euren Beulen und Bilder von euren Mäusen, die das Land verderben, und gebet dem Gott Israels Ehre; vielleicht läßt er seine Hand leichter werden über euch und über eurem Gott und über eurem Lande. 6 Und warum wolltet ihr euer Herz verstocken, wie die Ägypter und der Pharao ihr Herz verstockt haben? Ließen sie sie nicht ziehen, als er seine Macht an O. unter ihnen geübt hatte, und sie zogen weg? 7 Und nun machet einen neuen Wagen und nehmet zwei säugende Kühe, auf die kein Joch gekommen ist; und spannet die Kühe an den Wagen und bringet ihre Kälber hinter ihnen weg nach Hause zurück. 8 Und nehmet die Lade Jehovas und stellet sie auf den Wagen; und die goldenen Geräte, die ihr ihm als Schuldopfer erstattet habt, tut in ein Kästlein an ihre Seite, und sendet sie, daß sie wegziehe. 9 Und sehet zu: wenn sie den Weg nach ihrer Grenze hinaufgeht, nach Beth-Semes hin, so hat er uns dieses große Übel getan; wenn aber nicht, so wissen wir, daß nicht seine Hand uns geschlagen hat: ein Zufall ist es uns gewesen.

10 Und die Männer taten also und nahmen zwei säugende Kühe und spannten sie an den Wagen, und ihre Kälber sperrten sie zu Hause ein. 11 Und sie stellten die Lade Jehovas auf den Wagen, und das Kästlein mit den goldenen Mäusen und den Bildern ihrer Beulen. 12 Und die Kühe gingen geradeaus auf dem Wege nach Beth-Semes; auf einer Straße gingen sie, im Gehen brüllend, und wichen nicht zur Rechten noch zur Linken; und die Fürsten der Philister gingen hinter ihnen her, bis an die Grenze von Beth-Semes. 13 Und die von Beth-Semes ernteten die Weizenernte in der Niederung; und als sie ihre Augen erhoben und die Lade sahen, da freuten sie sich, sie zu sehen. 14 Und der Wagen kam auf das Feld Josuas, des Beth-Semiters, und stand daselbst still; und es war ein großer Stein daselbst. Und sie spalteten das Holz des Wagens und opferten die Kühe als Brandopfer dem Jehova. 15 Und die Leviten nahmen die Lade Jehovas herab und das Kästlein, das bei ihr war, in welchem die goldenen Geräte waren, und setzten sie auf den großen Stein. Und die Männer von Beth-Semes opferten Brandopfer und schlachteten Schlachtopfer an jenem Tage dem Jehova. 16 Und die fünf Fürsten der Philister sahen zu und kehrten an jenem Tage nach Ekron zurück. 17 Und dies sind die goldenen Beulen, welche die Philister Jehova als Schuldopfer erstatteten: Für Asdod eine, für Gasa eine, für Askelon eine, für Gath eine, für Ekron eine; 18 und die goldenen Mäuse nach der Zahl aller Städte der Philister, nach den fünf Fürsten, O. die den fünf Fürsten gehörten von den festen Städten bis zu den offenen Dörfern; Eig. den Dörfern des platten Landes und sie brachten sie bis zu dem großen Stein Abel, And. l.:… Dörfern; und Zeuge ist der große Stein auf welchen sie die Lade Jehovas niedersetzten, der bis auf diesen Tag im Felde Josuas, des Beth-Semiters, ist.

19 Und er schlug unter den Leuten von Beth-Semes, weil sie in die Lade Jehovas geschaut hatten, und schlug unter dem Volke siebzig Mann; Im hebr. Text steht noch: fünfzigtausend Mann. Wahrscheinlich eine aus Versehen in den Text aufgenommene Randbemerkung da trauerte das Volk, weil Jehova eine so große Niederlage unter dem Volke angerichtet hatte; 20 und die Leute von Beth-Semes sprachen: Wer vermag vor Jehova, diesem heiligen Gott, zu bestehen? und zu wem soll er von uns hinaufziehen? 21 Und sie sandten Boten zu den Bewohnern von Kirjath-Jearim und sprachen: Die Philister haben die Lade Jehovas zurückgebracht; kommet herab, führet sie zu euch hinauf.

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