1 Ein Lied für den Aufstieg zum Tempel. Von Jugend an haben sie mich bedrängt - so soll Israel sagen -,2 von Jugend an haben sie mich bedrängt / und mich dennoch nicht erdrückt.3 Meinen Rücken haben sie aufgerissen wie ein Feld, / in das man tiefe Furchen pflügt.4 Doch Jahwe ist gerecht! / Er zerschnitt den Strick der Gottlosen.5 Jeder, der Zion hasst, / verschwinde beschämt!6 Er soll sein wie das Gras auf dem Dach, / das verdorrt, eh man es sieht;7 das kein Schnitter je in die Hand nimmt, / und für das kein Garbenbinder sich bückt,8 damit nie jemand vorbeigeht und zu ihnen sagt: / "Segen Jahwes über euch! / Wir segnen euch im Namen Jahs!"
1 Ein Wallfahrtslied (oder Stufenlied? vgl. Ps 120).»Sie haben mich hart bedrängt von meiner Jugend an«- so bekenne Israel –,2 »sie haben mich hart bedrängt von meiner Jugend an,aber doch mich nicht überwältigt.3 Auf meinem Rücken haben die Pflüger gepflügtund lange Furchen gezogen;4 doch der HERR ist gerecht: er hat zerhauender Gottlosen Stricke.«5 Zuschanden müssen werden und rückwärts weichenalle, die Zion hassen!6 Sie müssen gleichen dem Gras auf den Dächern,das dürr schon ist, bevor es in Halme schießt,7 mit dem der Schnitter seine Hand nicht füllt,noch der Garbenbinder seinen Gewandbausch (= Arm),8 und bei dem, wer des Weges vorübergeht, nicht ruft:»Gottes Segen sei über euch!Wir segnen euch im Namen des HERRN!«