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Gênesis 38

ELB71
Giuda e Tamar

1 In quel tempo Giuda si separò dai suoi fratelli e andò a stare da un uomo di Adullam, chiamato Chira. 2 Giuda vide la figlia di un Cananeo, chiamato Sua; se la prese e si unì a lei. 3 Lei concepì e partorì un figlio, che chiamò Er. 4 Poi concepì di nuovo e partorì un figlio, che chiamò Onan. 5 E partorì ancora un figlio, che chiamò Sela. Ora Giuda era a Chezib, quando lei lo partorì. 6 Giuda prese per Er, suo primogenito, una moglie chiamata Tamar. 7 Ma Er, primogenito di Giuda, era perverso agli occhi dell’Eterno e l’Eterno lo fece morire. 8 Allora Giuda disse a Onan: "Vadalla moglie di tuo fratello, prenditela in moglie in quanto cognato, e origina una discendenza a tuo fratello". 9 Onan, sapendo che quella discendenza non sarebbe stata sua, quando si accostava alla moglie di suo fratello, faceva in modo di impedire il concepimento, per non dare una discendenza al fratello. 10 Ciò che egli faceva dispiacque all’Eterno, il quale fece morire anche lui. 11 Allora Giuda disse a Tamar sua nuora: "Rimani vedova in casa di tuo padre, finché Sela, mio figlio, sia cresciuto". Perché diceva: "Badiamo che anche egli non muoia come i suoi fratelli". E Tamar se ne andò e abitò in casa di suo padre. 12 Passarono molti giorni, e morì la figlia di Sua, moglie di Giuda; e dopo che Giuda fu consolato, salì da quelli che tosavano le sue pecore a Timna; lui e il suo amico Chira, l’Adullamita. 13 Di questo fu informata Tamar, e le fu detto: "Ecco, tuo suocero sale a Timna per tosare le sue pecore". 14 Allora lei si tolse le vesti da vedova, si coprì con un velo, se ne avvolse tutta, e si mise a sedere alla porta di Enaim, che è sulla via di Timna; poiché vedeva che nonostante Sela fosse cresciuto, lei non gli era stata data per moglie. 15 Quando Giuda la vide, la scambiò per una prostituta, perché aveva il viso coperto. 16 Accostandosi a lei sulla via, le disse: "Lasciami venire da te!", poiché non sapeva che lei fosse sua nuora. E lei rispose: "Che mi darai per venire da me?". 17 Egli le disse: "Ti manderò un capretto del mio gregge". E lei: "Mi darai un pegno finché tu non me lo abbia mandato?". 18 Ed egli: "Che pegno ti darò?"; l’altra rispose: "Il tuo sigillo, il tuo cordone e il bastone che hai in mano". Egli glieli diede, andò da lei, e lei rimase incinta di lui. 19 Poi lei si alzò, e se ne andò; si tolse il velo, e si rimise le vesti da vedova. 20 E Giuda mandò il capretto tramite il suo amico, l’Adullamita, al fine di ritirare il pegno dalle mani di quella donna; ma egli non la trovò. 21 Interrogò la gente del luogo, dicendo: "Dov’è quella prostituta che stava a Enaim, sulla via?". E quelli risposero: "Qui non c’è stata nessuna prostituta". 22 Egli allora se ne tornò a Giuda, e gli disse: "Non l’ho trovata; e, per di più, la gente del luogo mi ha detto: Qui non c’è stata alcuna prostituta". 23 E Giuda disse: "Si tenga pure il pegno, non incorriamo nel disprezzo. Ecco, io ho mandato questo capretto, e tu non l’hai trovata". 24 Ora circa tre mesi dopo, vennero a dire a Giuda: "Tamar, tua nuora, si è prostituita; e, per di più, eccola incinta in seguito alla sua prostituzione". Giuda disse: "Portatela fuori, e sia bruciata!". 25 Come la portavano fuori, lei mandò a dire al suocero: "Sono incinta dell’uomo al quale appartengono queste cose". E disse: "Riconosci, ti prego, di chi siano questo sigillo, questi cordoni e questo bastone". 26 Giuda li riconobbe, e disse: "Lei è più giusta di me, perché io non l’ho data a mio figlio Sela". Ed egli non ebbe più relazioni con lei. 27 Quando venne il tempo in cui doveva partorire, ecco che aveva in grembo due gemelli. 28 E mentre partoriva, uno di loro mise fuori una mano; e la levatrice la prese, e legò a essa un filo scarlatto, dicendo: "Questo qui esce per primo". 29 Ma lui ritirò la mano, ed ecco uscire fuori suo fratello. Allora la levatrice disse: "Perché ti sei fatta questa breccia?". Per questo motivo fu chiamato Perez. 30 Poi uscì suo fratello, che aveva alla mano il filo scarlatto; e fu chiamato Zerac.

1 Und es geschah zu selbiger Zeit, daß Juda von seinen Brüdern hinabzog und zu einem Manne von Adullam einkehrte mit Namen Hira. 2 Und Juda sah daselbst die Tochter eines kanaanitischen Mannes, mit Namen Schua; und er nahm sie und ging zu ihr ein. 3 Und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gher. 4 Und sie wurde abermals schwanger und gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Onan. 5 Und wiederum gebar sie einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Schela; Juda W. er; and. l. sie war aber zu Kesib, als sie ihn gebar. 6 Und Juda nahm ein Weib für Gher, seinen Erstgeborenen, und ihr Name war Tamar. 7 Und Gher, der Erstgeborene Judas, war böse in den Augen Jehovas, und Jehova tötete ihn. 8 Da sprach Juda zu Onan: Gehe ein zu dem Weibe deines Bruders, und leiste ihr die Schwagerpflicht und erwecke deinem Bruder Samen. 9 Da aber Onan wußte, daß der Same nicht sein eigen sein sollte, so geschah es, wenn er zu dem Weibe seines Bruders einging, daß er ihn verderbte zur Erde, um seinem Bruder keinen Samen zu geben. 10 Und es war übel in den Augen Jehovas, was er tat; und er tötete auch ihn. 11 Da sprach Juda zu Tamar, seiner Schwiegertochter: Bleibe Witwe im Hause deines Vaters, bis mein Sohn Schela groß sein wird. Denn er sagte: Daß nicht auch er sterbe wie seine Brüder! Und Tamar ging hin und blieb im Hause ihres Vaters.

12 Als der Tage viele geworden, da starb die Tochter Schuas, das Weib Judas. Und als Juda getröstet war, ging er zu seinen Schafscherern hinauf, er und Hira, sein Freund, der Adullamiter, nach Timna. 13 Und es wurde der Tamar berichtet und gesagt: Siehe, dein Schwiegervater geht nach Timna hinauf, um seine Schafe zu scheren. 14 Da legte sie die Kleider ihrer Witwenschaft von sich und bedeckte sich mit einem Schleier Vergl. die anm. zu Kap. 24, 65 und verhüllte sich; und sie setzte sich an den Eingang von Enaim, das am Wege nach Timna liegt; denn sie sah, daß Schela groß geworden war und sie ihm nicht zum Weibe gegeben wurde. 15 Und Juda sah sie und hielt sie für eine Hure, denn sie hatte ihr Angesicht bedeckt. 16 Und er bog zu ihr ab in den Weg und sprach: Wohlan, laß mich zu dir eingehen! Denn er wußte nicht, daß sie seine Schwiegertochter war. Und sie sprach: Was willst du mir geben, daß du zu mir eingehst? 17 Da sprach er: Ich will dir ein Ziegenböcklein von der Herde senden. Und sie sprach: Wenn du ein Pfand gibst, bis du es sendest. 18 Und er sprach: Was für ein Pfand soll ich dir geben? Und sie sprach: Deinen Siegelring und deine Schnur und deinen Stab, der in deiner Hand ist. Da gab er es ihr und ging zu ihr ein, und sie ward schwanger von ihm. 19 Und sie stand auf und ging hin, und sie legte ihren Schleier von sich und zog die Kleider ihrer Witwenschaft an. 20 Und Juda sandte das Ziegenböcklein durch die Hand seines Freundes, des Adullamiters, um das Pfand aus der Hand des Weibes zu nehmen; aber er fand sie nicht. 21 Und er fragte die Leute ihres Ortes und sprach: Wo ist jene Buhlerin, Eig. Geweihte, d. h. dem Dienste der Astarte, der Liebesgöttin der Kanaaniter, geweiht die zu Enaim am Wege war? Und sie sprachen: Hier ist keine Buhlerin gewesen. 22 Und er kehrte zu Juda zurück und sprach: Ich habe sie nicht gefunden, und auch sagten die Leute des Ortes: Hier ist keine Buhlerin gewesen. 23 Da sprach Juda: Sie behalte es für sich, daß wir nicht zum Gespött werden; siehe, ich habe dieses Böcklein gesandt, und du hast sie ja nicht gefunden.

24 Und es geschah nach etwa drei Monaten, da wurde dem Juda berichtet und gesagt: Tamar, deine Schwiegertochter, hat gehurt, und siehe, sie ist auch schwanger von Hurerei. Da sprach Juda: Führet sie hinaus, daß sie verbrannt werde! 25 Als sie hinausgeführt wurde, da sandte sie zu ihrem Schwiegervater und ließ ihm sagen: Von dem Manne, dem dieses gehört, bin ich schwanger; und sie sprach: Erkenne doch, wem dieser Siegelring und diese Schnur und dieser Stab gehört! 26 Und Juda erkannte es und sprach: Sie ist gerechter als ich, darum daß ich sie nicht meinem Sohne Schela gegeben habe; und er erkannte sie hinfort nicht mehr. 27 Und es geschah zur Zeit, als sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. 28 Und es geschah, während sie gebar, da streckte einer die Hand heraus, und die Hebamme nahm sie und band einen Karmesinfaden um seine Hand und sprach: Dieser ist zuerst herausgekommen. 29 Und es geschah, als er seine Hand zurückzog, siehe, da kam sein Bruder heraus; und sie sprach: Wie bist du durchgebrochen! Auf dir sei der Bruch! O. sprach: Was für einen Riß hast du um dich gerissen Und man gab ihm den Namen Perez. Bruch, Riß30 Und danach kam sein Bruder heraus, um dessen Hand der Karmesinfaden war, und man gab ihm den Namen Serach. Aufgang, Glanz

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