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Jó 12

ELB71
Terza replica di Giobbe

1 Allora Giobbe rispose e disse:

2 "Voi, certo, valete quanto un popolo, e con voi morirà la sapienza. 3 Ma di senno ne ho anch’io quanto voi, non vi sono affatto inferiore; e cose come queste chi non le sa? 4 Io dunque dovrei essere lo zimbello degli amici! Io che invocavo Iddio, ed egli mi rispondeva; lo zimbello io, l’uomo giusto, integro! 5 Il disprezzo per la sventura altrui è nel pensiero di chi vive contento; esso è sempre pronto per quelli a cui vacilla il piede. 6 Sono invece tranquille le tende dei ladri; chi provoca Iddio, chi si fa un dio della propria forza, se ne sta al sicuro. 7 Ma interroga un pogli animali e te lo insegneranno; gli uccelli del cielo e te lo mostreranno; 8 o parla alla terra ed essa te lo insegnerà, e i pesci del mare te lo racconteranno. 9 Chi non sa, fra tutte queste creature, che la mano dell’Eterno ha fatto ogni cosa, 10 che egli tiene in mano l’anima di tutto ciò che vive, e lo spirito di ogni essere umano? 11 L’orecchio non discerne forse le parole, come il palato assaggia le pietanze? 12 Nei vecchi si trova la sapienza e la lunghezza di giorni intelligenza. 13 Ma in Dio stanno la saggezza e la potenza, a lui appartengono il consiglio e l’intelligenza. 14 Ecco, egli abbatte, e nessuno può ricostruire; chiude un uomo in prigione, e non c’è chi gli apra. 15 Ecco, egli trattiene le acque, e tutto inaridisce; le lascia andare, ed esse sconvolgono la terra. 16 Egli possiede la forza e l’abilità; da lui dipendono chi erra e chi fa errare. 17 Egli manda scalzi i consiglieri, colpisce di demenza i giudici. 18 Scioglie i legami dell’autorità dei re e cinge i loro fianchi di catene. 19 Manda scalzi i sacerdoti, e rovescia i potenti. 20 Priva della parola i più eloquenti, e toglie il discernimento ai vecchi. 21 Sparge il disprezzo sui nobili, e allenta la cintura ai forti. 22 Rivela le cose nascoste, facendole uscire dalle tenebre, e porta alla luce ciò che è avvolto in ombra di morte. 23 Rende grandi i popoli e li annienta, amplia le nazioni e le riconduce nei loro confini; 24 toglie il senno ai capi della terra, e li fa vagare in solitudini senza sentiero. 25 Vanno brancolando nelle tenebre, senza nessuna luce, e li fa barcollare come ubriachi.

1 Und Hiob antwortete und sprach: 2 Fürwahr, ihr seid die Leute, und mit euch wird die Weisheit aussterben! 3 Auch ich habe Verstand wie ihr; ich stehe nicht hinter euch zurück; Eig. ich falle nicht gegen euch ab; so auch Kap. 13,2 und wer wüßte nicht dergleichen? 4 Ich muß einer sein, der seinem Freunde zum Gespött ist, der zu Gott ruft, und er antwortet O. rief… antwortete ihm; der Gerechte, Vollkommene ist zum Gespött! 5 Dem Unglück gebührt Verachtung nach den Gedanken des Sorglosen; sie ist bereit für die, welche mit dem Fuße wanken.

6 Die Zelte der Verwüster sind in Ruhe, und Sicherheit ist für die, welche Gott El reizen, für den, welcher Gott in seiner Hand führt. d. h. welcher nur auf seine Hand vertraut. Vergl. Hab. 1,117 Aber frage doch das Vieh, und es wird’s dich lehren; und das Gevögel des Himmels, und es wird’s dir kundtun; 8 oder rede zu der Erde, und sie wird’s dich lehren; und die Fische des Meeres werden es dir erzählen. 9 Wer erkennte nicht an diesen allen, daß die Hand Jehovas solches gemacht hat, 10 in dessen Hand die Seele alles Lebendigen ist und der Geist alles menschlichen Fleisches? 11 Soll nicht das Ohr die Worte prüfen, wie der Gaumen für sich die Speise kostet?

12 Bei Greisen ist Weisheit, und Einsicht bei hohem Alter. 13 Bei ihm ist Weisheit und Macht, sein ist Rat und Einsicht. 14 Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan. 15 Siehe, er hemmt die Wasser, und sie vertrocknen; und er läßt sie los, und sie kehren das Land um. 16 Bei ihm ist Kraft und vollkommenes Wissen; sein ist der Irrende und der Irreführende. 17 Er führt Räte beraubt Eig. ausgezogen hinweg, und Richter macht er zu Narren. 18 Die Herrschaft der Könige löst er auf, und schlingt eine Fessel Eig. einen Gurt, ein Band um ihre Lenden. 19 Er führt Priester beraubt Eig. ausgezogen hinweg, und Feststehende stürzt er um. 20 Zuverlässigen d. h. solchen, auf deren Rat man sich verlassen kann entzieht er die Sprache, und Alten benimmt er das Urteil. 21 Verachtung schüttet er auf Edle, und den Gürtel der Starken macht er schlaff. 22 Er enthüllt Tiefes aus der Finsternis, und Todesschatten zieht er an das Licht hervor. 23 Er vergrößert Nationen, und er vernichtet sie; er breitet Nationen aus, und er führt sie hinweg. 24 Er entzieht den Verstand den Häuptern der Völker der Erde, und macht sie umherirren in pfadloser Einöde; 25 sie tappen in der Finsternis, wo kein Licht ist, und er macht sie umherirren gleich einem Trunkenen.

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