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Jó 1

ELB71
Il prologo

1 C’era nel paese di Uz un uomo che si chiamava Giobbe. Quest’uomo era integro e retto; temeva Iddio e fuggiva il male. 2 Gli erano nati sette figli e tre figlie; 3 possedeva settemila pecore, tremila cammelli, cinquecento paia di buoi, cinquecento asine e una servitù molto numerosa. Quest’uomo era il più grande di tutti gli Orientali. 4 I suoi figli erano soliti andare gli uni dagli altri e fare un banchetto, ciascuno nel suo giorno: e mandavano a chiamare le loro tre sorelle perché venissero a mangiare e a bere con loro. 5 Quando la serie dei giorni di banchetto era finita, Giobbe li faceva venire per purificarli; si alzava di buon mattino e offriva un olocausto per ciascuno di loro, perché diceva: "Può darsi che i miei figli abbiano peccato e abbiano rinnegato Iddio nel loro cuore". Giobbe faceva sempre così. 6 Un giorno accadde che i figli di Dio vennero a presentarsi davanti all’Eterno, e anche Satana venne in mezzo a loro. 7 L’Eterno disse a Satana: "Da dove vieni?". Satana rispose all’Eterno: "Dal percorrere la terra e dal passeggiare per essa". 8 L’Eterno disse a Satana: "Hai notato il mio servo Giobbe? Non ce n’è un altro sulla terra che come lui sia integro, retto, tema Iddio e fugga il male". 9 Satana rispose all’Eterno: "È forse per nulla che Giobbe teme Iddio? 10 Non lo hai circondato di un riparo, lui, la sua casa, e tutto quello che possiede? Tu hai benedetto l’opera delle sue mani e il suo bestiame ricopre tutto il paese. 11 Ma stendi un pola tua mano, tocca quanto egli possiede, e vedrai se non ti rinnega in faccia". 12 L’Eterno disse a Satana: "Ecco, tutto quello che possiede è in tuo potere; soltanto, non stendere la mano sulla sua persona". E Satana si ritirò dalla presenza dell’Eterno. 13 Un giorno, mentre i suoi figli e le sue figlie mangiavano e bevevano del vino in casa del loro fratello maggiore, giunse a Giobbe un messaggero a dirgli: 14 "I buoi stavano arando e le asine pascolavano vicino, 15 quando ecco i Sabei sono piombati loro addosso e li hanno portati via; hanno passato a fil di spada i servi, e solo io sono potuto scampare per venire a dirtelo". 16 Quello parlava ancora, quando ne giunse un altro a dire: "Il fuoco di Dio è caduto dal cielo, ha colpito le pecore e i servitori, e li ha divorati; e io solo sono potuto scampare per venire a dirtelo". 17 Quello parlava ancora, quando ne giunse un altro a dire: "I Caldei hanno formato tre bande, si sono gettati sui cammelli e li hanno portati via; hanno passato a fil di spada i servitori, e solo io sono potuto scampare per venire a dirtelo". 18 Quello parlava ancora, quando ne giunse un altro a dire: "I tuoi figli e le tue figlie mangiavano e bevevano del vino in casa del loro fratello maggiore; 19 ed ecco che un grande vento, venuto dall’altra parte del deserto, ha investito i quattro canti della casa, che è caduta sui giovani, ed essi sono morti; solo io sono potuto scampare per venire a dirtelo". 20 Allora Giobbe si alzò, si stracciò il mantello, si rase il capo, si prostrò a terra, adorò e disse: 21 "Nudo sono uscito dal grembo di mia madre, e nudo tornerò in grembo alla terra; l’Eterno ha dato, l’Eterno ha tolto; sia benedetto il nome dell’Eterno". 22 In tutto questo Giobbe non peccò e non attribuì a Dio nulla di ingiusto.

1 Es war Mann im Lande Uz, Wahrscheinlich im heutigen Hauran, einem Teile des Gebietes, welches jenseit des Jordan dem halben Stamme Manasse zufiel sein Name war Hiob; und selbiger Mann war vollkommen O. unsträflich, untadelig und rechtschaffen und gottesfürchtig und das Böse meidend. 2 Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren. 3 Und sein Besitztum bestand in siebentausend Schafen Eig. Stück Kleinvieh und dreitausend Kamelen und fünfhundert Joch Rindern und fünfhundert Eselinnen, und in sehr vielem Gesinde. Und selbiger Mann war größer als alle Söhne des Ostens.

4 Und seine Söhne gingen hin und machten in dem Hause eines jeden ein Gastmahl an seinem Tage; und sie sandten hin und luden ihre drei Schwestern ein, um mit ihnen zu essen und zu trinken. 5 Und es geschah, wenn die Tage des Gastmahls umgegangen waren, so sandte Hiob hin d. h. er ließ sie holen und heiligte sie; und er stand des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob sprach: Vielleicht haben meine Kinder gesündigt und sich in ihrem Herzen von Gott losgesagt. Das hebr. Zeitwort bedeutet eigentlich: jemand Lebewohl sagen, und daher, in Verbindung mit Gott, sich von ihm lossagen, ihn fahren lassen; so auch v 11;2,5. 9 Also tat Hiob allezeit.

6 Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jehova zu stellen; und auch Satan d. i. der Widersacher, Ankläger; vergl. Ps. 109,6 kam in ihrer Mitte. 7 Und Jehova sprach zu Satan: Wo kommst du her? Und Satan antwortete Jehova und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr. 8 Und Jehova sprach zu Satan: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? denn seinesgleichen ist kein Mann auf Erden, vollkommen und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend. 9 Und der Satan antwortete Jehova und sprach: Ist es umsonst, daß Hiob Gott fürchtet? 10 Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingezäunt? Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitztum hat sich ausgebreitet im Lande. 11 Aber strecke einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er sich nicht offen W. ins Angesicht von dir lossagen wird. 12 Da sprach Jehova zu Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand; nur nach ihm strecke deine Hand nicht aus. Und Satan ging von dem Angesicht Jehovas hinweg.

13 Und es geschah eines Tages, als seine Söhne und seine Töchter im Hause ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken, 14 da kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten, und die Eselinnen weideten neben ihnen, 15 da fielen Sabäer ein und nahmen sie weg, und die Knechte Eig. Knaben, Knappen erschlugen sie mit der Schärfe des Schwertes; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten. 16 Dieser redete noch, da kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes ist vom Himmel gefallen und hat das Kleinvieh und die Knechte Eig. Knaben, Knappen verbrannt und sie verzehrt; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten. 17 Dieser redete noch, da kam ein anderer und sprach: Die Chaldäer haben drei Haufen gebildet und sind über die Kamele hergefallen und haben sie weggenommen, und die Knechte Eig. Knaben, Knappen haben sie mit der Schärfe des Schwertes erschlagen; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten. 18 Während dieser noch redete, da kam ein anderer und sprach: Deine Söhne und deine Töchter aßen und tranken Wein im Hause ihres erstgeborenen Bruders; 19 und siehe, ein starker Wind kam von jenseit der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses, und es fiel auf die jungen Leute, und sie starben; und ich bin entronnen, nur ich allein, um es dir zu berichten. -

20 Da stand Hiob auf und zerriß sein Gewand und schor sein Haupt; und er fiel zur Erde nieder und betete an. 21 Und er sprach: Nackt bin ich aus meiner Mutter Leibe gekommen, und nackt werde ich dahin zurückkehren; Vergl. Pred. 5,15 Jehova hat gegeben, und Jehova hat genommen, der Name Jehovas sei gepriesen! 22 Bei diesem allem sündigte Hiob nicht und schrieb Gott nichts Ungereimtes zu.

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