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Lucas 7

SFB15

1 Nachdem nun vor den Ohren des Volkes alle seine Reden beendet hatte, ging er hinein nach Kapernaum. 2 Eines Hauptmanns Knecht aber, der jenem wert war, lag krank und war am Sterben. 3 Da er aber von Jesus hörte, sandte er Älteste der Juden zu ihm 7mit der Bitte, er möge kommen und seinen Knecht retten. 4 Als diese zu Jesus kamen, baten sie ihn angelegentlich und sprachen: Er ist es wert, daß du ihm das erzeigst; 5 denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. 6 Da ging Jesus mit ihnen hin. Und als er schon nicht mehr fern von dem Hause war, schickte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Herr, bemühe dich nicht; denn ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst! 7 Darum hielt ich auch mich selbst nicht für würdig, zu dir zu kommen; sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund! 8 Denn auch ich bin ein Mensch, der einem Kommando untersteht, und habe Kriegsknechte unter mir; und sage ich zu diesem: Geh hin! so geht er; und zu einem andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das! so tut er’s. 9 Als Jesus das hörte, verwunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch, selbst in Israel habe ich einen so großen Glauben nicht gefunden! 10 Und als die Abgesandten in das Haus zurückkamen, fanden sie den krank gewesenen Knecht gesund. 11 Und es begab sich am folgenden Tage, daß er in eine Stadt namens Nain ging, und mit ihm zogen seine Jünger und eine große Volksmenge. 12 Wie er sich aber dem Stadttore näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. 13 Und als der Herr sie sah, erbarmte er sich ihrer und sprach zu ihr: Weine nicht! 14 Und er trat hinzu und rührte den Sarg an; die Träger aber standen still. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf! 15 Und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter. 16 Da wurden sie alle von Furcht ergriffen und priesen Gott und sprachen: Ein großer Prophet ist unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht! 17 Und diese Rede von ihm verbreitete sich in ganz Judäa und in die ganze Umgegend. 18 Und es berichteten dem Johannes seine Jünger von dem allem. Und Johannes rief zwei seiner Jünger zu sich, 19 sandte sie zu Jesus und ließ ihn fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 20 Als nun die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt dich fragen: Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? 21 Zu jener Stunde aber heilte er viele von Krankheiten und Plagen und bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Gesicht. 22 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget dem Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde werden sehend, Lahme wandeln, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird das Evangelium gepredigt, 23 und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert! 24 Und als die Boten des Johannes weggegangen waren, fing er an zum Volke zu reden über Johannes: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen, zu sehen? Ein Rohr, das vom Winde bewegt wird? 25 Oder was seid ihr hinausgegangen, zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern angetan? Siehe, die in herrlicher Kleidung und Üppigkeit leben, sind an den königlichen Höfen! 26 Oder was seid ihr hinausgegangen, zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch, einen, der noch mehr ist als ein Prophet. 27 Dieser ist’s, von dem geschrieben steht: «Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesichte her, der deinen Weg vor dir bereiten soll.» 28 Denn ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist keiner größer, als Johannes. Doch der Kleinste im Reiche Gottes ist größer als er. 29 Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht, indem sie sich taufen ließen mit der Taufe des Johannes; 30 die Pharisäer aber und die Schriftgelehrten verwarfen den Rat Gottes, sich selbst zum Schaden, und ließen sich nicht von ihm taufen. 31 Wem soll ich nun die Menschen dieses Geschlechts vergleichen? Und wem sind sie gleich? 32 Sie sind Kindern gleich, die am Markte sitzen und einander zurufen und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint! 33 Denn Johannes der Täufer ist gekommen, der kein Brot und trank keinen Wein; da sagt ihr: Er hat einen Dämon! 34 Des Menschen Sohn ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagt ihr: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! 35 Und doch ist die Weisheit von allen ihren Kindern gerechtfertigt worden. 36 Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging in des Pharisäers Haus und setzte sich zu Tische. 37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, eine Sünderin; und als sie vernahm, daß er in dem Hause des Pharisäers zu Tische wäre, brachte sie eine alabasterne Flasche voll Salbe 38 und trat hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes, küßte seine Füße und salbte sie mit der Salbe. 39 Als aber der Pharisäer, der ihn geladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüßte er doch, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt, daß sie eine Sünderin ist! 40 Da antwortete Jesus und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er sprach: Meister, sage an! 41 Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Der eine war fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. 42 Da sie aber nichts hatten zu bezahlen, schenkte er es beiden. Welcher von ihnen wird ihn nun am meisten lieben? 43 Simon antwortete und sprach: Ich vermute der, dem er am meisten geschenkt hat. Er sprach zu ihm: Du hast richtig geurteilt! 44 Und indem er sich zu der Frau wandte, sprach er zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen, du hast mir kein Wasser für die Füße gegeben; sie aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet. 45 Du hast mir keinen Kuß gegeben; sie aber hat, seit sie hereingekommen ist, nicht aufgehört, meine Füße zu küssen. 46 Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt, sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt. 47 Darum, sage ich dir, ihre vielen Sünden sind vergeben worden, denn sie hat viel Liebe erwiesen; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. 48 Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben! 49 Da fingen die Tischgenossen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt? 50 Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dich gerettet; gehe hin in Frieden!

En hednisk officers tro

1 När Jesus hade hållit hela sitt tal till folket som lyssnade, gick han in i Kapernaum. 2 Matt 8:5f. En officer7:2officerRomersk centurion med befäl över cirka 100 man. där hade en tjänare7:2tjänareAnnan översättning: "pojke" (jfr möjlig parallell i Joh 4:46). Ordet syftar på någon som står under familjefaderns auktoritet (jfr ordet "dräng" som på danska betyder "pojke"). som var sjuk och döende. Han uppskattade tjänaren mycket, 3 och när han fick höra om Jesus sände han några av judarnas äldste till honom och bad honom komma och rädda hans tjänare. 4 De kom till Jesus och bad honom ivrigt: "Han är värd att du gör det för honom. 5 Han älskar vårt folk, och det är han som har byggt synagogan åt oss."

6 Jesus gick med dem. Han var nästan framme vid huset när officeren skickade några vänner och lät hälsa honom: "Herre, gör dig inte besvär. Jag är inte värd att du går in under mitt tak. 7 Därför tyckte jag mig inte heller värdig att komma till dig. Men säg ett ord, blir min tjänare frisk. 8 Jag är själv en man som står under befäl, och jag har soldater under mig. Säger jag till en: , går han, och till en annan: Kom, kommer han, och till min tjänare: Gör det här, gör han det."

9 När Jesus hörde detta blev han förundrad över honom. Han vände sig till folket som följde honom och sade: "Jag säger er: Inte ens i Israel har jag funnit en stark tro." 10 Och de som skickats ut återvände hem och fann tjänaren frisk.

Jesus uppväcker en änkas son

11 Därefter gick Jesus till en stad som heter Nain, och hans lärjungar och mycket folk följde med honom. 12 Luk 8:42. Just som han närmade sig stadsporten bar man ut en död. Han var sin mors ende son, och hon var änka. En stor skara från staden gick med henne.

13 När Herren såg henne, förbarmade han sig över henne och sade till henne: "Gråt inte." 14 Sedan gick han fram och rörde vid båren. Bärarna stannade, och han sade: "Unge man, jag säger dig: Stå upp!" 15 satte sig den döde upp och började tala, och Jesus överlämnade honom åt hans mor.

16 Luk 1:68, Joh 4:19, 9:17. Alla greps av fruktan och prisade Gud och sade: "En stor profet har uppstått bland oss", och: "Gud har besökt sitt folk." 17 Och detta ord om honom gick ut i hela Judeen och i hela landet däromkring.

Jesus svarar Johannes Döparen

18 Matt 11:2f. Allt detta fick även Johannes höra genom sina lärjungar. kallade Johannes till sig två av sina lärjungar 19 och sände dem till Herren för att fråga: "Är du den som skulle komma7:19den som skulle kommaDvs den väntade Messias (se Luk 3:16).? Eller ska vi vänta någon annan?" 20 Männen kom till Jesus och sade: "Johannes Döparen har sänt oss till dig för att fråga: Är du den som skulle komma? Eller ska vi vänta någon annan?"

21 Just botade Jesus många från sjukdomar, plågor och onda andar och gav många blinda synen tillbaka. 22 Jes 35:5f, 61:1, Luk 4:18. Han svarade dem: "och berätta för Johannes vad ni sett och hört: Blinda ser, lama går7:22Blinda ser, lama gårTecken på den messianska tidsåldern (jfr t ex Jes 29:18, 35:5-6, 61:1)., spetälska blir rena, döva hör, döda uppstår och fattiga får höra glädjens budskap. 23 Salig är den som inte tar anstöt av mig."

Jesus vittnar om Johannes

24 När sändebuden från Johannes hade gått, började Jesus tala till folket om Johannes: "Vad gick ni ut i öknen för att se? Ett strå7:24Vad gick ni ut i öknen för att se? Ett stråAnnan översättning: "Varför gick ni ut i öknen? För att se ett strå" (på samma sätt i vers 25 och 26). som vajar för vinden? 25 Om inte, vad gick ni ut för att se? En man klädd i fina kläder? Nej, de som har fina kläder och lever i lyx finns i kungapalatsen. 26 Luk 1:76. vad gick ni ut för att se? En profet? Ja, jag säger er: en som är mer än profet. 27 Det är om honom det står skrivet: Se, jag sänder min budbärare framför dig, och han ska bereda vägen för dig.7:27 Mal 3:1.28 Luk 1:15. Jag säger er: Bland dem som fötts av kvinnor finns ingen större än Johannes. Men den minste i Guds rike är större än han."

29 Matt 21:32. Och allt folket som lyssnade, även tullindrivarna, gav Gud rätt och döptes med Johannes dop. 30 Men fariseerna och de laglärda förkastade Guds plan för dem och lät sig inte döpas av honom.

31 "Vad ska jag likna människorna i det här släktet vid? Vad liknar de? 32 De liknar barn som sitter torget och ropar till varandra: Vi spelade flöjt7:32flöjtvar ett vanligt instrument vid fest (jfr 1 Kung 1:40, Jes 30:29). för er men ni dansade inte, vi sjöng sorgesång men ni grät inte. 33 Johannes Döparen kom, och han varken åt bröd eller drack vin, och säger ni: Han har en ond ande. 34 Människosonen kom, och han äter och dricker, och säger ni: Se vilken frossare och drinkare, en vän till tullindrivare och syndare! 35 Luk 11:49. Men Visheten har fått rätt av alla sina barn."

Synderskan som smorde Jesu fötter

36 En av fariseerna bjöd hem Jesus en måltid, och han gick hem till farisén och lade sig till bords. 37 Nu fanns i staden en kvinna som var en synderska. När hon fick veta att han låg till bords i fariséns hus, kom hon dit med en alabasterflaska med balsam 38 och ställde sig bakom honom vid hans fötter och grät. Hon började väta hans fötter med sina tårar och torkade dem sedan med sitt hår, och hon kysste hans fötter och smorde dem med sin balsam. 39 Farisén som hade bjudit in honom såg det och sade för sig själv: "Hade han där varit en profet, hade han vetat vad det är för en kvinna som rör vid honom, att hon är en synderska."

40 sade Jesus till honom: "Simon, jag har något att säga dig." Han svarade: "Mästare, säg det." 41 "Två personer stod i skuld till en penningutlånare. Den ene var skyldig femhundra denarer7:41denarerEn denar motsvarade en enkel arbetares dagslön (Matt 20:2)., den andre femtio. 42 När de inte kunde betala, efterskänkte han skulden för dem båda. Vem av dem kommer nu att älska honom mest?" 43 Simon svarade: "Den som fick mest efterskänkt, antar jag." Jesus sade: "Du har rätt."

44 1 Mos 18:4. Sedan vände han sig mot kvinnan och sade till Simon: "Ser du den här kvinnan? När jag kom in i ditt hus gav du mig inget vatten för mina fötter, men hon har vätt mina fötter med sina tårar och torkat dem med sitt hår. 45 Du gav mig ingen hälsningskyss, men sedan jag kom in har hon inte slutat kyssa mina fötter. 46 Du smorde inte mitt huvud med olja7:44fvatten … hälsningskyss … oljaArtighetsbetygelser som visas en välkommen gäst (jfr 1 Mos 18:4, Rom 16:16, Ps 23:5)., men hon har smort mina fötter med balsam. 47 Därför säger jag dig: Hon har fått förlåtelse för sina många synder. Det är därför hon visar stor kärlek. Men den som fått lite förlåtet älskar lite."

48 Matt 9:2f, Mark 2:5f, Luk 5:20f. Sedan sade han till henne: "Dina synder är förlåtna." 49 började de andra bordsgästerna fråga sig: "Vem är han som till och med förlåter synder?" 50 Men Jesus sade till kvinnan: "Din tro har frälst dig. i frid."

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