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Provérbios 6

ELB71
Le garanzie per gli altri

1 Figlio mio, se ti sei reso garante per il tuo prossimo, se ti sei impegnato per un estraneo, 2 sei colto nel laccio dalle parole della tua bocca, sei preso dalle parole della tua bocca. 3 Faquesto, figlio mio; disimpegnati, perché sei caduto in mano del tuo prossimo. Va, gettati ai suoi piedi, insisti, 4 non concedere sonno ai tuoi occhi riposo alle tue palpebre; 5 come il capriolo dalla mano del cacciatore, come l’uccello dalla mano dell’uccellatore.

La pigrizia

6 Va, pigro, alla formica; considera il suo fare e diventa saggio! 7 Essa non ha capo, sorvegliante, padrone; 8 prepara il suo cibo nell’estate e accumula il suo mangiare durante la raccolta. 9 Fino a quando, o pigro, riposerai? quando ti sveglierai dal tuo sonno? 10 Dormire un po, sonnecchiare un po, incrociare un pole mani per riposare11 e la tua povertà verrà come un ladro, e la tua miseria, come un uomo armato.

L’ipocrisia

12 L’uomo da nulla, l’uomo iniquo cammina con la falsità sulle labbra; 13 ammicca con gli occhi, parla con i piedi, fa segni con le dita; 14 ha la perversità nel cuore, trama il male in ogni tempo, semina discordie; 15 perciò la sua rovina verrà a un tratto, in un attimo sarà distrutto, senza rimedio.

Cose che l’Eterno odia

16 Sei cose odia l’Eterno, anzi sette gli sono in abominio: 17 gli occhi alteri, la lingua bugiarda, le mani che spargono sangue innocente, 18 il cuore che medita disegni iniqui, i piedi che corrono frettolosi al male, 19 il falso testimone che dice menzogne, e chi semina discordie tra fratelli.

L’adultera

20 Figlio mio, osserva i precetti di tuo padre e non trascurare gli insegnamenti di tua madre; 21 tienili sempre legati sul cuore e attaccati al collo. 22 Quando camminerai, ti guideranno; quando dormirai, veglieranno su te; quando ti risveglierai, ragioneranno con te. 23 Poiché il precetto è una lampada, l’insegnamento una luce e le correzioni della disciplina sono la via della vita, 24 per guardarti dalla donna malvagia, dalle parole seducenti della straniera. 25 Non bramare nel tuo cuore la sua bellezza, e non ti lasciare prendere dalle sue palpebre; 26 perché per una donna corrotta uno si riduce a un pezzo di pane, e la donna adultera sta in agguato contro un’anima preziosa. 27 Uno si metterà forse del fuoco in seno senza che i suoi abiti si brucino? 28 camminerà forse sui carboni accesi senza scottarsi i piedi? 29 Così è di chi va dalla moglie del prossimo; chi la tocca non rimarrà impunito. 30 Non si disprezza il ladro che ruba per saziarsi quando ha fame; 31 se è sorpreso, restituirà anche sette volte, darà tutti i beni della sua casa. 32 Ma chi commette un adulterio è privo di senno; chi fa questo vuole rovinare stesso. 33 Troverà ferite e disonore, e la sua vergogna non sarà mai cancellata; 34 perché la gelosia rende furioso il marito, il quale sarà senza pietà nel giorno della vendetta; 35 non accetterà nessun tipo di riscatto, e anche se tu moltiplichi i regali, non sarà soddisfatto.

1 Mein Sohn, wenn du Bürge geworden bist für deinen Nächsten, für einen anderen deine Hand eingeschlagen hast; 2 bist du verstrickt durch die Worte deines Mundes, gefangen durch die Worte deines Mundes: 3 tue denn dieses, mein Sohn, und reiße dich los, da du in deines Nächsten Hand gekommen bist; gehe hin, wirf dich nieder, und bestürme deinen Nächsten; 4 gestatte deinen Augen keinen Schlaf, und keinen Schlummer deinen Wimpern; 5 reiße dich los wie eine Gazelle aus der Hand, und wie ein Vogel aus der Hand des Vogelstellers.

6 Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise. 7 Sie, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat, 8 sie bereitet im Sommer ihr Brot, hat in der Ernte ihre Nahrung eingesammelt. 9 Bis wann willst du liegen, du Fauler? wann willst du von deinem Schlafe aufstehen? 10 Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen: 11 und deine Armut wird kommen wie ein rüstig Zuschreitender, und deine Not wie ein gewappneter Mann. W. ein Mann des Schildes

12 Ein Belialsmensch, ein heilloser Mann ist, wer umhergeht mit Verkehrtheit O. Verziehung des Mundes, 13 mit seinen Augen zwinkt, mit seinen Füßen scharrt, mit seinen Fingern deutet. 14 Verkehrtheiten sind in seinem Herzen; er schmiedet Böses zu aller Zeit, streut Zwietracht aus. 15 Darum wird plötzlich sein Verderben kommen; im Augenblick wird er zerschmettert werden ohne Heilung. - 16 Sechs sind es, die Jehova haßt, und sieben sind seiner Seele ein Greuel: 17 Hohe Augen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges Blut vergießen; 18 ein Herz, welches heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilends zum Bösen hinlaufen; 19 wer Lügen ausspricht als falscher Zeuge, und wer Zwietracht ausstreut zwischen Brüdern.

20 Mein Sohn, bewahre das Gebot deines Vaters, und verlaß nicht die Belehrung deiner Mutter; 21 binde sie stets auf dein Herz, knüpfe sie um deinen Hals. 22 Wenn du einhergehst, wird sie dich leiten; wenn du dich niederlegst, O. wenn du liegst wird sie über dich wachen; und erwachst du, so wird sie mit dir reden. 23 Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens: 24 um dich zu bewahren vor dem bösen Weibe, vor der Glätte der Zunge einer Fremden. Eig. Ausländerin25 Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit, und sie fange dich nicht mit ihren Wimpern! 26 Denn um eines hurerischen Weibes willen kommt man bis auf einen Laib Brot, und eines Mannes Weib stellt einer kostbaren Seele nach. - 27 Sollte jemand Feuer in seinen Busen nehmen, Eig. wegnehmen (vom Herde) ohne daß seine Kleider verbrennten? 28 Oder sollte jemand über glühende Kohlen gehen, ohne daß seine Füße versengt würden? 29 So der, welcher zu dem Weibe seines Nächsten eingeht: keiner, der sie berührt, wird für schuldlos gehalten werden. - O. ungestraft bleiben30 Man verachtet den Dieb nicht, wenn er stiehlt, um seine Gier zu stillen, weil ihn hungert; 31 und wenn er gefunden wird, kann er siebenfach erstatten, kann alles Gut seines Hauses hingeben. 32 Wer mit einem Weibe Ehebruch begeht, ist unsinnig; wer seine Seele verderben will, der tut solches. 33 Plage und Schande wird er finden, und seine Schmach wird nicht ausgelöscht werden. 34 Denn Eifersucht ist eines Mannes Grimm, und am Tage der Rache schont er nicht. 35 Er nimmt keine Rücksicht auf irgendwelche Sühne und willigt nicht ein, magst du auch das Geschenk vergrößern.

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