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Salmos 78

1 {Ein Maskil; {S. die Anm. zu Ps. 32, Überschrift} von Asaph.} Horche, mein Volk, auf mein Gesetz! {O. meine Lehre} neiget euer Ohr zu den Worten meines Mundes!2 Ich will meinen Mund auftun zu {W. mit} einem Spruche, will Rätsel {S. die Anm. zu Ps. 49,4} hervorströmen lassen aus der Vorzeit.3 Was wir gehört und erfahren und unsere Väter uns erzählt haben,4 Wollen wir nicht verhehlen ihren Söhnen, dem künftigen Geschlecht erzählend den Ruhm {O. die Ruhmestaten} Jehovas und seine Stärke, und seine Wunderwerke, die er getan hat.5 Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob, und ein Gesetz gestellt in Israel, die er unseren Vätern geboten hat, um sie ihren Söhnen kundzutun;6 Damit sie kennte das künftige Geschlecht, die Söhne, die geboren werden sollten, und sie aufständen und sie ihren Söhnen erzählten;7 Und auf Gott ihr Vertrauen setzten, und die Taten Gottes {El} nicht vergäßen, und seine Gebote bewahrten;8 und nicht würden wie ihre Väter, ein widersetzliches und widerspenstiges Geschlecht, ein Geschlecht, das sein Herz nicht befestigte, {O. richtete, d.h. ihm die rechte Richtung gab} und dessen Geist nicht treu war gegen Gott. {El}9 Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten um am Tage des Kampfes.10 Sie hielten nicht den Bund Gottes und weigerten sich, in seinem Gesetz zu wandeln;11 Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunderwerke, die er sie hatte schauen lassen.12 Er tat Wunder vor ihren Vätern, im Lande Ägypten, dem Gefilde Zoans. {Eine Stadt in Unter-Ägypten}13 Er spaltete das Meer und ließ sie hindurchgehen, und ließ die Wasser stehen wie einen Damm.14 Und er leitete sie des Tages mit der Wolke und die ganze Nacht mit dem Lichte eines Feuers.15 Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie reichlich wie aus Tiefen. {O. wie mit Fluten}16 Und er ließ Bäche hervorkommen aus dem Felsen und Wasser herablaufen gleich Flüssen.17 Doch sie fuhren weiter fort, wider ihn zu sündigen, indem sie gegen den Höchsten widerspenstig waren in der Wüste.18 Und sie versuchten Gott {El} in ihren Herzen, indem sie Speise forderten für ihr Gelüst. {Eig. ihre Gier}19 Und sie redeten wider Gott; {El} sie sprachen: Sollte Gott {El} in der Wüste einen Tisch zu bereiten vermögen?20 Siehe, den Felsen hat er geschlagen, und Wasser flossen heraus, und Bäche strömten; wird er auch Brot zu geben vermögen, oder wird er seinem Volke Fleisch verschaffen?21 Darum, als Jehova es hörte, ergrimmte er, und Feuer entzündete sich gegen Jakob, und auch Zorn stieg auf gegen Israel;22 Weil sie Gott nicht glaubten und nicht vertrauten auf seine Rettung.23 Und doch hatte er den Wolken oben geboten und die Türen des Himmels geöffnet24 Und Manna auf sie regnen lassen, damit sie äßen, und ihnen Himmelsgetreide gegeben.25 Der Mensch aß Brot der Starken, Speise sandte er ihnen bis zur Sättigung.26 Er führte den Ostwind herbei am Himmel, und durch seine Stärke trieb er herbei den Südwind;27 Und er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub, und geflügeltes Gevögel wie Sand der Meere,28 Und ließ es fallen in ihr Lager, rings um ihre Wohnungen.29 Und sie aßen und sättigten sich sehr, und ihr Gelüst führte er ihnen zu.30 Noch hatten sie sich nicht abgewandt von ihrem Gelüst, noch war ihre Speise in ihrem Munde,31 Da stieg der Zorn Gottes wider sie auf; und er würgte unter ihren Kräftigen, und die Auserlesenen {O. Jünglinge} Israels streckte er nieder.32 Bei alledem sündigten sie wiederum und glaubten nicht durch {O. an} seine Wunderwerke.33 Da ließ er in Eitelkeit {Eig. im Hauch} hinschwinden ihre Tage, und ihre Jahre in Schrecken.34 Wenn er sie tötete, dann fragten sie nach ihm, und kehrten um und suchten Gott {El} eifrig;35 Und sie gedachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, {El} der Höchste, ihr Erlöser.36 Und sie heuchelten ihm {Eig. betrogen ihn} mit ihrem Munde, und mit ihrer Zunge logen sie ihm;37 Denn ihr Herz war nicht fest gegen ihn, und sie hielten nicht treulich an seinem Bunde.38 Er aber war barmherzig, er vergab die Ungerechtigkeit und verderbte {O. ist... vergibt... verderbt} sie nicht; und oftmals wandte er seinen Zorn ab und ließ nicht erwachen seinen ganzen Grimm.39 Und er gedachte daran, daß sie Fleisch seien, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.40 Wie oft waren sie widerspenstig gegen ihn in der Wüste, betrübten ihn in der Einöde!41 Und sie versuchten Gott {El} wiederum und kränkten den Heiligen Israels.42 Sie gedachten nicht an seine Hand, an den Tag, da er sie von dem Bedränger erlöste,43 Als er seine Zeichen tat in Ägypten und seine Wunder in dem Gefilde Zoans:44 Er verwandelte ihre Ströme in Blut, so daß sie ihre fließenden Wasser nicht trinken konnten.45 Er sandte Hundsfliegen unter sie, welche sie fraßen, und Frösche, die sie verderbten.46 Und er gab der Grille {Eig. dem Vertilger; eine Heuschreckenart} ihren Ertrag, und ihre Arbeit der Heuschrecke.47 Ihren Weinstock schlug er nieder mit Hagel, und ihre Maulbeerfeigenbäume mit Schloßen.48 Und er gab ihr Vieh dem Hagel preis, und ihre Herden den Blitzen.49 Er ließ gegen sie los seines Zornes Glut, Wut und Grimm und Drangsal, eine Schar {Eig. Sendung} von Unglücksengeln.50 Er bahnte seinem Zorne einen Weg, entzog nicht dem Tode ihre Seele und gab ihr Leben der Pest preis.51 Und er schlug alle Erstgeburt in Ägypten, die Erstlinge der Kraft in den Zelten Hams.52 Und er ließ sein Volk wegziehen gleich Schafen, und leitete sie gleich einer Herde in der Wüste;53 Und er führte sie sicher, so daß sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer.54 Und er brachte sie zu der Grenze seines Heiligtums, {d.h. in sein heiliges Land} zu diesem Berge, den seine Rechte erworben.55 Und er vertrieb Nationen vor ihnen, und verloste sie als Schnur des Erbteils {d.h. als zugemessenes Erbteil} und ließ in ihren Zelten wohnen die Stämme Israels.56 Aber sie versuchten Gott, den Höchsten, und waren widerspenstig gegen ihn, und seine Zeugnisse bewahrten sie nicht.57 Und sie wichen zurück und handelten treulos wie ihre Väter; sie wandten sich um gleich einem trügerischen Bogen.58 Und sie erbitterten ihn durch ihre Höhen und reizten ihn zur Eifersucht durch ihre geschnitzten Bilder.59 Gott hörte es und ergrimmte, und er verachtete {O. verwarf} Israel sehr.60 Und er verließ {O. gab auf} die Wohnung zu Silo, das Zelt, welches er unter den Menschen aufgeschlagen hatte.61 Und er gab in die Gefangenschaft seine Kraft, und seine Herrlichkeit in die Hand des Bedrängers.62 Und er gab sein Volk dem Schwerte preis, und gegen sein Erbteil ergrimmte er.63 Seine Jünglinge fraß das Feuer, und seine Jungfrauen wurden nicht besungen; {d.h. in Hochzeitsliedern}64 Seine Priester fielen durch das Schwert, und seine Witwen weinten nicht. {d.h. konnten keine Totenklage halten}65 Da erwachte, gleich einem Schlafenden, der Herr, gleich einem Helden, der da jauchzt vom Wein;66 Und er schlug seine Feinde von hinten, gab ihnen ewige Schmach.67 Und er verwarf das Zelt Josephs, und den Stamm Ephraim erwählte er nicht;68 Sondern er erwählte den Stamm Juda, den Berg Zion, den er geliebt hat.69 Und er baute gleich Höhen sein Heiligtum, gleich der Erde, die er auf ewig gegründet hat.70 Und er erwählte David, seinen Knecht, und nahm ihn von den Hürden der Schafe;71 hinter den Säugenden weg ließ er ihn kommen, um Jakob, sein Volk, zu weiden, und Israel, sein Erbteil.72 Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.

1 Cantico di Asaf.} Ascolta, popolo mio, il mio insegnamento; porgete gli orecchi alle parole della mia bocca!2 Io aprirò la mia bocca per proferir parabole, esporrò i misteri de’ tempi antichi.3 Quel che noi abbiamo udito e conosciuto, e che i nostri padri ci hanno raccontato,4 non lo celeremo ai loro figliuoli; diremo alla generazione avvenire le lodi dell’Eterno, e la sua potenza e le maraviglie ch’egli ha operato.5 Egli stabilì una testimonianza in Giacobbe, e pose una legge in Israele, ch’egli ordinò ai nostri padri di far conoscere ai loro figliuoli,6 perché fossero note alla generazione avvenire, ai figliuoli che nascerebbero, i quali alla loro volta le narrerebbero ai loro figliuoli,7 ond’essi ponessero in Dio la loro speranza e non dimenticassero le opere di Dio, ma osservassero i suoi comandamenti;8 e non fossero come i loro padri, una generazione caparbia e ribelle, una generazione dal cuore incostante, e il cui spirito non fu fedele a Dio.9 I figliuoli di Efraim, gente di guerra, buoni arcieri, voltaron le spalle il dì della battaglia.10 Non osservarono il patto di Dio, e ricusarono di camminar secondo la sua legge;11 e dimenticarono le sue opere e i prodigi ch’egli avea loro fatto vedere.12 Egli avea compiuto maraviglie in presenza de’ loro padri, nel paese d’Egitto, nelle campagne di Zoan.13 Fendé il mare e li fece passare, e fermò le acque come in un mucchio.14 Di giorno li guidò con una nuvola, e tutta la notte con una luce di fuoco.15 Schiantò rupi nel deserto, e li abbeverò copiosamente, come da gorghi.16 Fece scaturire ruscelli dalla roccia e ne fece scender dell’acque a guisa di fiumi.17 Ma essi continuarono a peccare contro di lui, a ribellarsi contro l’Altissimo, nel deserto;18 e tentarono Dio in cuor loro, chiedendo cibo a lor voglia.19 E parlarono contro Dio, dicendo: Potrebbe Dio imbandirci una mensa nel deserto?20 Ecco, egli percosse la roccia e ne colarono acque, ne traboccaron torrenti; potrebb’egli darci anche del pane, e provveder di carne il suo popolo?21 Perciò l’Eterno, avendoli uditi, s’adirò fieramente, e un fuoco s’accese contro Giacobbe, e l’ira sua si levò contro Israele,22 perché non aveano creduto in Dio, né avevano avuto fiducia nella sua salvazione;23 eppure egli comandò alle nuvole di sopra, e aprì le porte del cielo,24 e fece piover su loro manna da mangiare, e dette loro del frumento del cielo.25 L’uomo mangiò del pane dei potenti; egli mandò loro del cibo a sazietà.26 Fece levare in cielo il vento orientale, e con la sua potenza addusse il vento di mezzodì;27 fece piover su loro della carne come polvere, degli uccelli alati, numerosi come la rena del mare;28 e li fece cadere in mezzo al loro campo, d’intorno alle loro tende.29 Così essi mangiarono e furon ben satollati, e Dio mandò loro quel che aveano bramato.30 Non si erano ancora distolti dalle loro brame, avevano ancora il loro cibo in bocca,31 quando l’ira di Dio si levò contro loro, e ne uccise tra i più fiorenti, e abbatté i giovani d’Israele.32 Con tutto ciò peccarono ancora, e non credettero alle sue maraviglie.33 Ond’egli consumò i loro giorni in vanità, e i loro anni in ispaventi.34 Quand’ei li uccideva, essi lo ricercavano e tornavano bramosi di ritrovare Iddio;35 e si ricordavano che Dio era la loro ròcca, l’Iddio altissimo il loro redentore.36 Essi però lo lusingavano con la loro bocca, e gli mentivano con la loro lingua.37 Il loro cuore non era diritto verso lui, e non eran fedeli al suo patto.38 Ma egli, che è pietoso, che perdona l’iniquità e non distrugge il peccatore, più volte rattenne la sua ira, e non lasciò divampare tutto il suo cruccio.39 Ei si ricordò ch’essi erano carne, un fiato che passa e non ritorna.40 Quante volte si ribellarono a lui nel deserto, e lo contristarono nella solitudine!41 E tornarono a tentare Iddio e a provocare il Santo d’Israele.42 Non si ricordaron più della sua mano, del giorno in cui egli li liberò dal nemico,43 quando operò i suoi miracoli in Egitto, e i suoi prodigi nelle campagne di Zoan;44 mutò i loro fiumi in sangue, e i loro rivi in guisa che non potean più bere;45 mandò contro loro mosche velenose che li divoravano, e rane che li distruggevano;46 dette il loro raccolto ai bruchi e la loro fatica alle locuste;47 distrusse le loro vigne con la gragnuola e i loro sicomori coi grossi chicchi d’essa;48 abbandonò il loro bestiame alla grandine e le lor gregge ai fulmini.49 Scatenò su loro l’ardore del suo cruccio, ira, indignazione e distretta, una torma di messaggeri di malanni.50 Dette libero corso alla sua ira; non preservò dalla morte la loro anima, ma abbandonò la loro vita alla pestilenza.51 Percosse tutti i primogeniti d’Egitto, le primizie del vigore nelle tende di Cham;52 ma fece partire il suo popolo a guisa di pecore, e lo condusse a traverso il deserto come una mandra.53 Lo guidò sicuramente sì che non ebbero da spaventarsi, mentre il mare inghiottiva i loro nemici.54 Li fece arrivare alla sua santa frontiera, alla montagna che la sua destra avea conquistato.55 Scacciò le nazioni dinanzi a loro, ne assegnò loro a sorte il paese quale eredità, e nelle tende d’esse fece abitare le tribù d’Israele.56 E nondimeno tentarono l’Iddio altissimo e si ribellarono e non osservarono le sue testimonianze.57 Si trassero indietro e furono sleali come i loro padri; si rivoltarono come un arco fallace;58 lo provocarono ad ira coi loro alti luoghi, lo mossero a gelosia con le loro sculture.59 Dio udì questo, e si adirò, prese Israele in grande avversione,60 onde abbandonò il tabernacolo di Silo, la tenda ov’era dimorato fra gli uomini;61 e lasciò menare la sua Forza in cattività, e lasciò cader la sua Gloria in man del nemico.62 Abbandonò il suo popolo alla spada, e s’adirò contro la sua eredità.63 Il fuoco consumo i loro giovani, e le loro vergini non ebber canto nuziale.64 I loro sacerdoti caddero per la spada, e le loro vedove non fecer lamento.65 Poi il Signore si risvegliò come uno che dormisse, come un prode che grida eccitato dal vino.66 E percosse i suoi nemici alle spalle, e mise loro addosso un eterno vituperio.67 Ma ripudiò la tenda di Giuseppe, e non elesse la tribù di Efraim;68 ma elesse la tribù di Giuda, il monte di Sion ch’egli amava.69 Edificò il suo santuario a guisa de’ luoghi eccelsi, come la terra ch’egli ha fondata per sempre.70 Elesse Davide, suo servitore, lo prese dagli ovili;71 lo trasse di dietro alle pecore lattanti, per pascere Giacobbe suo popolo, ed Israele sua eredità.72 Ed egli li pasturò secondo l’integrità del suo cuore, e li guidò con mano assennata.

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